Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777615
Rembrandt van 
Byn, 
Paul. 
Weincnden umgeben. In der Mitte unten: Rembrandt. 
Leicht und geistreich radirt. H. 4' Z- 11 L., Br. l; 7.. 
Die ersten Abdrücke haben viel von jener sammtartigen 
Schwärze, da die Platte nicht durchaus vom Barte gereini- 
get wurde. (Ein noch vorzüglicher Druck mit etwas Grat 
 bei Aretin 8 fl. 56  
Es gibt auch eine'schöne Copie von diesem Blatte, von 
 der-selben Seite, doch sind die Figuren der Schattenseite und 
die Bärte schwarzer. Unten links im Rande steht ganz klein 
'dcr_Name Rembrandt. tNovclli hat es von der Gegenseite 
coplrt.     
19:2) (B. 36'. C. 90.) Jesus "Christus von drei Jiingern in das Grab 
  geleet. Links vorn weinendie drei MarienQ H. 6 Z. 8 L., 
 r. ä Z. (Bei Aretin ein sehr_ schöner Druck 6 H. 43 kp). 
Von diesem Blatte hat man sehr verschiedene Abdrücke. 
Es gibt Sammlungen, wo sich deren sechs bis sieben finden. 
die in der. Wirkung des Helldunltels voneinander tibweichen; 
es gibt aber eigentlich nur zwei Abdrücke, die in der Platte 
selbst wesentliche Veränderungen zeigen. 
I. Von der rein geätzten Platte, der obere Theil nur mit 
einer einzigen Schraihrung bearbeitet. Die Stelle ZWiSCiIEII 
Maria, welche sitzt, und zwischen dem Jünger, der den 
Rücken kehrt, istganziweiss. 
U. Ganz mit Schraiiirungen überarbeitet, bis auf die Figur 
Christi und die Köpfe der Jünger, welche hinter Christus 
sind.  
 Die iibrigentvarietätcn in Bezug auf die Wirkung des 
 Tons, entstanden auf dieselbe Weise, wie oben Nr. 15g 
 die Abtiriickeider Flucht in Aegypten. 
193") (B. Ä35. Cj.  Die Schmerzensmutter, halbe Figur nach 
rechts gerichtet, yor einem Steine, auf welchem Dornen- 
.   Jkroue. und Nägel lie en. Von der grössten Seltenheit. H. 
   
Bartsch und Claussin beschreiben zweierlei Abdrücke: 
I. Man bemerkt unter Mariens beiden Armen und unter 
   ihrem Iiinne verschiedenvs starke Striche. 
 '11. Diese rauben Striche sind gemildert und heller, da der 
l  Bartiabgenommen wurde. 
19-74) (B. 8]. C. Q1.) Die (grossen) Jünger in Emaus. wie sie den 
zwischen ihnen sitzenden Heiland am Broclbrechen erkennen. 
 Rechts vorn kommt ein Aufwärter die Stiege herab. Links 
unten: Rembrandt f. 1654 (nach Clanssin, nach Bartsch 1634)- 
  i 
Bartsch und Claussin kennen zweierleiAbdriiclse von die- 
sem zart radirten Blatte:  
 I. An den Strahlen um denliopf des Christus, so wie am 
Hute des Jungens, welcher zur Rechten sitzt, hat theil- 
weise das Scheidewasser nichtgewirkt.  
II. Diese Stellen sind ausgefüllt, und neben dem Kopfe des 
 Jüngers, welcher steht. sd wie auf der rechten Seite dcS 
i Vorheriges des Thronhimmefis sind einige Schatten, die 
im ersten Drucke fehlen. (Bei Aretin 2 fl. 50  
 Es gibt eine gute gegenseitige G0pie,' wo der Diener 
 an der Treppe links steht. In gleicher Grösse. 
195) (B. 88. C. 92.) Die (kleinen) Jünger in Emaus, wie Sie 
 Christus am Brodbrechen erkennen. Der Jünger zur Rechten
        

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