Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777601
Rembrandt 
V3 I! 
Ryn) 
Paul. 
497 
ist durchaus grau und schmutzig, und. zeigt die Spuren 
des zu heiss aufgetragenen nndgesprungenen Firnisses. 
Rembrandt mnsstrspäter durchaus den Grabstichel und 
 die troclseneqNadclanwenden, und dievganzeflatte zum 
 zweiten _Muln lbeaijbeitßg]. Einen Zoll unter dem rechten 
Fussc des links stehender; Juden steht: Rembrandt 1'. mit 
untergesetzter JahrzalIl-Iööö, VDie beiden letzten Zeichen 
sind nicht ausgedrückt. Es gibt "nur drei. IEx-emlwlare: 
zwei in Paris und. eines in Lundon. B. In, C. I. 
II. Die ganze Darstellungpum zweitemMal gestochen, auf 
einer viereckigen Platte, während die erste gaben abge- 
rundet ist. Die Beine der Männer, welche oben den 
Leichnam unterstützen, sind" nur mit einer einfachen 
Schrallirung beschattet, während sie in d'en späteren 
Drucken niit Iirenzsichrallirungen bedeckt sind. Glän- 
zend von T'on,iabei' sehr sel_ten.' C. ll. (Wurde mit 
51- 6_ LoniscPor bezälilt).    
III. Üie Beine der genannten Männer sind mit Kreuzschraf- 
firungen bedeckt, das Ganze ist aber nicht mehr so zart 
und glänzend behandelt, wie Nr; _2. Der Ton ist in- 
dessen kräftiger, besonders in den stärkeren Schatten, 
in welchen eine ungewöhnliche IISirte herrscht. Dieser 
und der obige Alvdrüclg sind ohne Adresse. C. III. 
IV. Mit der Adresse des II. Vlenburg. (BciuWeigel 14'l'hlr.). 
V. Mit Justus Danckerts Adresse. Von Bartsch und Claus- 
sin nicht erwiilint.   
Es gibt auch eine ausgezeichnete Copiel von diesem 
Blqtte, die oft fiir Original verkauft wurde. Man liest 
untenfBembrandtvif. cum Pryvl. ((153. Das Original 
hat zwei Punkte! in den Sexten dei- Jährzahl in gleicher 
 Linie, in'der Copieaber "steht der PünkTt nach der Jahr- 
  iahl über der Linie. Selten. 7-' 
 IEine kleinere gegenseitige Copie ist-Y bezeichnet: A 
Paris _chcz Nluncqrnetl  Iileiner ist die Bopie von Mal- 
 beste, anonym jene von Hertel.  ' 
(B. 813. 'C. 86.) Die Kreuzalmehmung, fast nur im Umrisse. 
Ein ,Männ steht auf "einer doppelten Leiter, und schon ist der 
"linke Arm des Heilandes" yoxn Kreuze los. Links vorn 
liegt Drlaria ohnmächtig in den Armen einer Frau. Unten 
nach rechts: "(Rembrandt f. 1042 Sehr' zart radirt; und 
selten." H. 5 Z. 6 L., Br. 4 Z. 4 L.  
Die ersten Abdrücke erinnern viel an jenen der Schwarz- 
kunst eigenen Ton, besonders in den Figuren links vom. 
Der (ärimd ist schmutzig. (Die gewöhnlichen Abdrücke 2 
 a   . 
189) 
 190) (B. 85.  Die Kreuzabnehmung bei__l"ackelschein. Die 
 Jünger nehmen denLeichnam vom Iireuze ab, und unten 
 ist eine Tragbahre, euf welcher ein Mann das Tuch aus- 
breitet. Rembrandt f. 1654. Kräftig- nadirtu H: f! Z. 9 L., 
Br. 5 VZ. 11 L. (Bei Aretin 6       
Die ersten Abdrücke zeigen die Eindrücke des Bartes, 
 welchen die trockene Nadel verursachte. 
Novelli hat dieses Blatt von der Gegenseite copirt. 
191) (B- 34. C. 88.) Der Leichnam Christi zum Grabe getragen, 
schöne und edle Coxnposition, der Zug nach links hin. Er 
liegt auf der Bahre, von vier Männern getragen, und von 
Nagleris Künstler-Lax. Bd. XII. 32
        

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