Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777523
Rembrandt van 
Byn r 
Paul. 
489 
weiss sind. Novelli hat das Blatt von der Gegenseite 
 CUPifiI.    
175) (B. Q9. C. 73.) Christus jagt die Verkäufer aus dem Tempel, 
(leasen Architektur links sichtbar WifLlLJIlit einem Leuchter 
in der Dllilte hängend. .Iiu Grunde rechts sitzt der huhe 
 Priester unter dem Baldachin, umgehen von mehreren Per- 
sunen. Unten rechts: Rembrandt f. 1635. H. 5 Z., ßr- ÖZ- 
5 L." (Bei Aretin 8 fl. [40 kig), o 
Llrirlseli und Claussiu beschreiben folgende Abdriiclae: 
 I. Der FüChiillgS niedergcfallqne Mann ist nach seiner Tuiinge 
wenig beschattet, man sieht die Lippen seines gööiiillßllßll 
lYluiiiles deutlich. Dieser Abdruckxist von friseherem 
 Tims als-der zweite.   
Il. Das Gesicht des Mannes ist stärker beschattet, der lßIund 
griisser 'uncl die Unterlippe nicht mehr zu unterscheiden. 
VAuch die Fusssohle ist nicht. mehr Hell. Sehr schön und 
kräftig.    
 BeiinADruckr: der Platte wurde auch Betrug gespielt; 
so wurde der Leuchter zugedeckt, und an 'cler Stelle der 
Arkade iilliiS ist ein Felsen.  
Die gegenseitige Copie hat die Jnlirzahl 1656. Der 
liegende lWlaiiiii mit dein Huline ist links. Eine andere 
gegenseitige Cupie ist ciline Namen. S. Savry hat seine 
gegenseitige Copie bezeichnet. 
177) (B. 70. C. T11.) Christus bei der Samnriterin am Brunnen 
sitzend. Letztere steht ihm gegenüber, und lehnt sich an 
den Eimer auf der Einfassung des Brunnens. Im Grunde 
rechts ist eine bergige Lanilsnhait mit Bäumen, Gebäuden 
vllllfi Figuren. H. 4 Z. 8 L., Br- 5 Z- 11 L. 
Bartscli und Claussin beschreiben drei verschiedene Ab- 
ilriiclae: 
I. Die Platte ist grilsser, sie hat über der oberen Run- 
dung einen 5 Zoll huhen Rand. Namen und Jahrznhl 
fehlen. In der Gegend der Hand, welche Christus auf 
sein Linie legt, ist eine grusse Schattenmasse, so wie 
an den Stellen, welche seinen Kopf umgeben. Aeusserst 
selten.   . 
 II. Der obere Rand ist abgeschnitten; nochTehlt Name und 
Jahrzahl.   
U1. Mit Rembrandfs Namen und der Jahrzahl 1653, auf 
dem Mauertheile, auf welchen Christnsden rechten Arm 
stützt. Die oben II. genannten Schatten sind wegge- 
nommen. x      
ES gibt auch eine gleichgrosse, originalseltlge Copie. 
Hertel hat das Blatt von der Gegenseite cppirt. 
(B. 71. 0-75.) Christus und die Sameriterin am Brunnen. 
Iietztcre ergreift mit der Rechten die eiserne Kette, an Wg]- 
(jhßf der Eimer hängt, und stützt die Linke auf die Ein- 
fassung des Brunnens. (Christus sleht" lxnl-iä gegenüber mit 
erhobener läechten. 'Man sieht "da auch eine Ruine, rechts 
m der Ferne die Stadt. und etwas weiter vorn die Jünger. 
Oben steht: Rembrandt f. 1634.' Dieseerßlatt ist sehr frei 
rndirt und sehr gliiilzend vom Tunc. H. 4. Z. 5 L., Br- 
5 Z- 10 L. oben, [t Z. unten. (Bei Aretin mit der Cupie 
von Campinn 7   
Claussiil kennt lblgende Abdrucke: 
178)
        

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