Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777503
van 
Rembrandt 
Byn, 
Paul. 
481 
170) (B. 65. C. 67.) Eine andere heil. Familie, nur leicht ent- 
werfen, eines der geringeren Blätter aus der letzten Zeit 
des Iiiinstlers. Die heil. Jungfrau sitzt mit dem liinde in 
den Armen unten an einer Art Lehnstuhl, und beide schei- 
nen zu schlafen. An ihrer Seite bemerkt man eine Katze. 
St. Joseph betrachtet die Gruppe im Grunde am Fenster. In 
der Mitte unten: Rembrandt f. 1651i. Fliichtig radirt. H. 
3 Z. 6 U, BY- 5 Z- 4 L. (Bei Aretin ein schöner Druck 
2 tl. [I0  
171) (B. ÖII- Q. 68.) Jesus unter den Schriftgelchrten. Er Sitzt 
links auf einer kleinen Bank und spricht mit einem der 
Doktoren, den man vom Rücken sieht. Ilcchts sieht man 
drei andere, und noch mehrere in einer Luge gegen den 
Rand zu. Dies ist nur eine Skizze; links oben: Rembrandt 
f. 1654- Fliichtig radirt. H. 3 Z. ö L., Er. 5 Z. [t L. 
172) (B-ßöö- C- 69.) Jesus im Streite mit den Schriflgelehrten. 
Er steht in Mitte der Darstellung, und richtet seine XVortc 
an drei Pharisäer. Sechs andere schreiben im Grunde, und 
"links hört ihm ein Theil aufmerksam zu. Dieses ist eben- 
falls nur eine leichte, aber geistreiche Skizze. Links unten: 
Rembrandt f. 1652. H. 4 Z. 8 L., Br. 7 Z. 11'L. 
Claussin bestimmt folgende Abdrücke: 
I. Man bemerkt die Eindrücke des Grates, welcher durch 
die Ueberarbeitung mit der trockenen Nadel entstand und 
theilweise einen an die Schwarzkiiiist erinnernden Ton 
hervorbrachte, besonders an der hohen Kopfbedeckung 
der Figur hinter Jesus. 
ll. Der Grat scheint entweder weggenommen werden zu 
seyn, oder sich ausgedruckt zu haben. Dann laetnerlst 
man oben am Rande Flecken, die durch den Ansatz des 
Griinspans entstanden seyn dürften, du die Platte nach 
dem ersten Drucke nicht polirt wurde. 
Es gibt auch eine gegenseitige Copie. 
175) (B. 66. C. 70.) Jesus unter den Schriftgelehrten. Er steht 
rechts des Blattes auf zwei Stufen und richtet seine Worte 
an einen in der Mitte, neben zwei anderen sitzenden Babhi. 
Im Grunde sind drei Schreiber am Tische, die sich über 
das, was einer von ihnen im grossen Buche liest, ebenfalls 
streiten.  Höchst zart radirtes Blättchen und selten. l-l. 
3 Z-Ät L., Br. 2 Z. Ö L. 
Vun diesem Blatte findet man sehr selten gute Abdrücke, da 
das Scheidesvasser nicht hinreichend durchgegrilfen hat. 
llartsch und Claussin bestimmen folgende Abdrucke: 
J I. Die Platte ist grösser, I; Z. 1 L. hoch und 5 Z. breit. 
lin Grunde sieht man nur einen einzigen Schreiber am 
Tische, im kleinen unteren Bande steht: llt. 1656, und 
der Plattenrantl ist etwas schmutzig und rauh. Aeusserst 
selten.  
II. Unterscheidet sich vom ersten Drucke nur dadurch, dass 
die zwei Figuren links am Rande der Platte schratfirt 
sind. Aeusserst selten. Claussin lI., Bartsch unbekannt. 
llI. Die gewöhnlichen Abdrucke, mit den drei Schreibern 
am Tische. Die Abdrücke mit unreinem Rande sind 
die älteren. B. Il., Cl. lIl.  
Die Cupie ist von der Gegenseite. 
17.1) (B. 67. C. 71.) Die Predigt des Herrn in einem Gebäude. 
Er steht in hlittc des Blattes auf einer Art Stufe, die einem
        

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