Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777461
Rembrandt 
VIII] 
Byn s 
Paul. 
483 
vorn rechts, und neben ihr steht Joseph. Die guten Abdrücke 
sind sehr selten. H. 5 Z. 5 L. , Br. 2 7.. [i L.  
 Es gibt davon eine geringe Copie, die bessere ist v. F. 
Novelli. 
155)  49. C. 53.) Die Darstellung iin Tempel. Die Handlung 
geht unter einer Art Gewölbe des TCIIIPOlS vor, rechts kniet 
Siiueon mit dem Jesuskinde in den Armen, und lYlui-ia ist 
vor diesem Propheten ebenfalls auf den_ Iinieeii. Just-litt 
hält zwei Tauben in den tliinden. Um herum sind mehrere 
i andere Juden versammelt. Dieses Blatt ist im Allgemeinen 
sehr dunkel gehalten, aber dennoch Vüll keiner so schla- 
genden Wirkung, wie andere Blätter dieser Art. H. 8 Z., 
Br. 10 Z. Q L. 
Bartsch und Claussin beschreiben folgende Abdrücke: 
I. Simeon hat das Haupt blass, St. Joseph ist in der Mit- 
tellinie,  hat einen langen, auseinander gewiililten 
Bart. Se r selten. 
II. Siiueon hat den l:iopt' mit einem Häppchen bedeckt, sein 
Mantel istdunkler, und der Bart des heil. Joseph ist 
kiirzer. (Bei Aretin 6  
III. Der Lichtstrahl, der von der linken gegen die rechte Seite 
herahkonimt, die Gewölbe zur Linken und Rechten, und 
die hinter dem heil. Jose 3h laetindlichen Siiulen sind deut- 
licher, und durch beinahe schneidende Umrisse bezeich- 
 net. (Bei Aretin 5 tl.) 
IV. St. Joseph hat einen Turban auf dem Kopfe, und die 
Säule ist sehr deutlich. Dieser Druck ist noch sehr gut, 
aber selten. 
Es gibt eine gegenseitige Copie von diesem Blatte. 
15?) (B. 50.-C. 54.) Die Darstellung ini Tempel, auf andere 
 Weise behandelt. Der Hohepriester sitzt rechts des Blattes, 
und ein knieender Priester reicht ihm das Kind. .In der tVlitte 
ist ein dritter Priester init einer Art Bischotsstab, links 
siehtinan Maria und Joseph. H. 7 Z. Q  Br.  Z. 
Dieses Blatt ist sehr selteii,_ besonders in den Atitti-iigken,  
wo die Eindrücke des Girages ienen bekannten Schwarikuiist- ' 
aptiurel] Ton verursacht in cn.    
15g) (8,351, C. 55.) Die Darstellung iiii Tempel.  Die heilige 
Jungtriiii, in der 'I'r:icht einer Bnuerin, kniet in lYllite 
des Blattes vor Simeoii, der das Jesuskintkin den Armen 
hält. Links vorn beinrrkt man eine iiiännliclie kigur init 
verstiiiniuelteiu täevine. Unten in hrlitte des kleinen ltzintles: 
11h 1650, H, 5 Z, 19 L. mit dein Rande, Br._2 II. 11 L. 
Dieses Blatt ist SElTT fein radirt; das Scheidewasser hat 
nicht viel durchgegrißen. Bartsch und Llaussin kennen 
.wcierlei Abdrücke: 
71. Die Platte erscheint grösser, 4  hueh. und nach 
Barlsßh ebenso breit, was Claussin richtig aiit 2 l.. 11 L, 
reducirt. Man sieht oben einen ganz weissen Iitand. 
 Aeusserst selten.     
II. Der obere WTHSSB Rand ist abgeschnitten , Zllr gewohnli- 
eben Grösse. Unter diesen Ahdruclien unterscheidet 
Clauggil] wieder. Die truheren haben noch Vt0l F0fb9, 
und der untere Rand ist rallh, nlflht Pßllrl- Die Spü- 
teren sind schwächer und "die gewohiilicheren, wesswe- 
gen Bartsch sagt, die Abdrucke sejfen fast _iiiiiiiei' schwach. 
Egn Solcher 2  5 11. E. Novelli hat dieses Blatt von 
der Gegenseite copirt- 
3'] 9 
156)
        

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