Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777438
V31] 
Rembrandt 
Byn n 
Paul. 
145) 
147) 
148) 
auf das hlutbefleckte Iileidlieftend, welches ihm die heiilcn an- 
dern Söhne bringen. Rehecca steht links unter der Tllilfü. ln 
der Mitte unten: Rembrandt van Ryn te. Ein sehr ge- 
schätztes kleines Blatt. H. li Z.. Br. 2 Z. 11 L. (Bei Are- 
tin eln schöner Druck 3 fl. 2.1 ltr.) 
Es gibt davon eine sehr täuschende Copie. Man ltennt 
sie an den zwei Nägeln am Ende der Latte, welche quer 
iiber die Thiire geht. Diese Nägel fehlen in der Copie. 
Auch ist diese auch nur 5 Z. 11 L. hoch, und 5 Z. breit. 
In der gleich grossen, gegenseitigen Copie sitzt Jacob 
rechts. Eine täuschende, gegenseitige Copie ist 5 Z. 11 L. 
hoch und 5 Z. breit.  
(B. 59. C. 45.) Joseph flieht vor Putiphafs Frau , die rechts 
leichtfertig auf dem Bette liegt, und ihn zurückzuhalten sucht. 
Ein ausdrucltsvolles. und ut raclirtes, kräftiges Blatt, links 
unten Rembrandt f. 165i. H. 3 Z. 5 L., Br. [t Z. 5 L. 
(Aretimsche Versteigerung 7 fl. im alten Drucke.) 
In der gegenseitigen Copie flieht Joseph nach rechts hin. 
Eine anonyme Copie ist sehr täuschend, die andere niitller- 
tel's Adresse versehen. 
(B. 40. C. 411.) Der Triumph des Mardochäus. Er sitzt zu 
Pferde, in königlichen Kleidern und mit dem Scepter, und 
zeigt nach links. Voraus geht Anian, seinen Plülllll verkiiiv 
dend, und umherum steht das Volk in Verehrung. Iicchti 
sieht man Assuerus und die Esther auf dem Balcun. Dieses 
Blatt ist mit Geschmack und Feinheit ganz mit der trockenen 
Nadel behandelt, aber in den ersten Abdrückeu sehr selten 
zu finden. H. Ö Z. 6 L., Br. 8 L. (Bei Sternbcrg ein aus- 
gezeichneter Druch 4 Thl. 3 gr.) 
Claussin beschreibt (Supplemetit) dreierlei Abdrücke. 
I. Fast durchaus in jenem Tone, welche den Blättern in 
schwarzer Manier eigen ist, was durch den Plattengrat 
bewirkt wurde, der in den Schatten sehr stark, und 
selbst in der lichten Gruppe zur Rechten noch theilweisc 
bemerkbar ist. Aeusserst selten.  
U. Der Grat hat seine Wirkung nur noch in den Schat- 
 tentheilen, von der Gruppe rechts ist er genommen. 
III. Auch die linke Seite ist bleich, der Bart abgenommen, 
oder vielmehr weil die Platte ausgedruckt ist. Diese Ab" 
drücke sind die schlechteren. 
J. E. Haid hat dieses Blatt in schwarzer Manier copirt- 
(B. 41. G. 115.) David im Gebete, was man aus der Harfe 
scliliesst, welche man im Vorgruncle sieht. Der angebliche 
liönig ist im Hemd mit der Nachtmiitze auf, und betend 
auf das Bett gelehnt. .Unten nach links liest man nur mit 
lVtiihe in der Schrallirung: Rembrandt f. 1652. I1. 5 Z. g  
Br. 5 Z. 6 L. 
Dies ist eines der schwächsten Blätter Bembrandfs und 
nicht schwer zu finden. 
(B. [42_ C, 46.) Der blinde Tobias, mit dem Stecke nach 
der Thiire gehend. Zu seinen Fiissen sieht man ein Hünd- 
chen und im Grunde rechts vor dem Camitie den Lehnstuhl- 
In der Mitte unten Rembrandt f. 1051. H. 6 L., Br. 4 Z- 
(j Linien. 
Dieses unter dem Namen des 'I'obias bekannte Blatt ist 
sehr leicht behandelt, und iin alten Drucke von kriittigein Tone, 
149)
        

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