Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777417
Rembrandt van 
Byn , 
Paul. 
142) (B. 55. C. 36.) Das Opfer Abrahams Erstehtin der Mitte, et- 
was links gerichtet, hält das'Messer in der Linken, und 
verdeckt mit der anderen die Augen des vor ihm knieenden 
Sohnes. Der Engel tritt hinter ihm heran, und erfasst ihn 
bei den Armen. Rechts unten Rembrandt: f. 1655. 11. 5 Z. 
10 L., Br. 4 Z. 11 L. (Ein kräftiger Druck 3_ 5 H.) 
I. Mit einem an die schwarze Manier erinnernden Tun, 
dcr dadurch bewirkt wurde, dass der durch die Schneid- 
nadel entstandene Grat nicht abgenommen wurde. 
II. Von der ausgedruckten oder entbarteten Platte, weniger 
kräftig im, Ton. 
Dieses Blatt ist auch schön eopirt, aber von der Ge- 
genseite. Isaac kniet rechts. Der Name fehlt. 
145) (B. 36. C. 40.)'Vier Darstellungen fiir ein spanisches Buch 
des Juden Menasses Ben Israel, wie Gersaint behauptet, 
ohne den Titel anzugeben. Dieses dürfte aber folgendes 
VVerk seyn: Piedra gloriosa ö de la statua de Nebueadne- 
zar, eon muchas y diversas authoridades de la S. S. y antig- 
vos sabios. 12. Amsterdam 1655. 
 'Diese vier Darstellungen sind auf Eine Platte gestochen, 
welche 10 Z. 5 L. hoch, und 5 Z. 9 L., breit ist; die Ab- 
drücke mit allen vier Bildern sind aber äusserst selten, weil 
Rembrandt vermuthlich nur sehr wenige gemacht hat, um 
die Platte nicht abzunutzen. Findet man aber Exemplare mit 
allen vier Darstellungen, so sind zweierlei Abdrücke zu un- 
terscheiden. I 
I. "An vielen Stellen mit Schvvarzkunstühnlichem Ton, weil 
die Platte nicht ganz vom Grate befreit wurde. Der 
Rumpf der Statue des Nabuchtidonosor ist von den 
 Beinen getrennt, die zur Erde fallen.  
II. Die Platte ist mehr ausgedruckt, die Beine hängen an dem 
Bumpfe, nur bei den dünnen Theilen der Füsse ist eine 
Trennung.  
Später wurde die Platte in vier Theile zerschnitten, 
und so bemerkt man dann in jeder Darstellung den Ein- 
' druek des Plattenrandes an den vier Seiten. 
A. Die Jakobsleiter. Jakob liegt unten an der Leiter, 
 auf welcher Engel auf und absteigen, und unterstützt 
den Kopf mit dem linken Arme. Links unten ausser- 
halb des Plattenrandes: Rembrandt f. 16:35. H. 3 Z. 
4 L., Br. 2 Z. 7 L. (Bei Aretin mit "der Darstellung 
B. 10 fl.) 
Es gibt zweierlei Abdrücke.  
I. Der schwarze Ton ist so stark, dass man die Leiter 
und die Figur das Jakob nicht unterscheidet, und 
 je mehr diese hervortreten, desto mehr Abdrücke 
wurden bereits gemacht. Diese Exemplare sind 'l"heilc 
 der Blätter, von" der grossen Platte, deren Abdrücke 
an die Erzeugnisse der Schabkunst erinnern. 
II. Man unterscheidet die Leiter und die Figur und 
 bemerkt die Eindrücke des Plattenrandes an den 
vier Seiten, rla die Platte in vier Theile zerschnitten 
wurde.   
'  B. David's Kampf mit Goliath, ersterer rechts, und Go- 
liath, mit Helm und Harnisch. den Schild in der Rech- 
ten gegenüber. Im Rande: Rembrandt f. 1655. H. 5 Z- 
11 L., Br. 2 Z. 9 L. (In demselben Preise wie A.) 
Abtiriicke nach Bartsch und Clünssin.
        

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