Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777313
Rembrandt 
11'811 
Bym 
Paul. 
und im früheren Drucke wohliohne Monogramm. Auf 
einigen Exemplaren zeigt sich dieses. 
(B. 515. G. 511.) Büste eines Alten mit grossem Spitzbarte 
und kahler Stirne, mit dem liörper nach rechts gerichtet 
und in einen Mantel gekleidet. Der Grund ist hell, bis auf 
eine Schattenparthie links über der Schulter. Daselbst steht 
oben in kleinen, nndeutlichen Charakteren: Rt. 1651. Dieses 
Blatt ist sehr zart behandelt. H. 2 Z. 6 L., Br. 2 Z. 5 L. 
Es gibt Abdrücke ohne Monugramm und Jahrzalil, wohl 
die ersten, welche selten sind. 
(B. 517. G. 312.) Büste eines Alten vmit geradem Barte und 
kurzen Haaren, der Iinpf im Profil, mit einer kleinen Haube 
bedeckt. Der Grund ist weiss, nur hinter dem Rücken der 
Figur ein leichter Schatten zu bemerken. Links oben: Rr. 
1651. Dieses sehr seltene Blatt ist kräftig geätzt, aber hart 
im Tone. H. 1 Z. 9 L., Br. 1 Z. 5 L. 
(B. 518. C. 313.) Der Philosoph mit Sanduhr und 'I'odten- 
kopf, ein Mann 1nit grossem Barte und die Pelzmiitze auf 
dem Kopfe, nach rechts gerichtet, wo man die Uhr bemerkt. 
Er stützt die Linke auf den 'l'isch, und hinter ihm ist ein 
Vorhang. Diese Darstellung ist in Holz geschnitten, angeh- 
lich von Rembrandt, und sehr selten zu finden. H. 2 Z. 
1 L., Br. 1 Z. 10 L. 
(B. 521. G. 514.) Die halbe Figur eines ältlichen Mannes 
in Dreiviertelnnsicht nach rechts gerichtet. Er trägt eine 
hohe, oben breite, unten mit einem Band umgebene Mütze, 
Schnurr- und Iinehelbart, und einen mit Pelz ausgeschla- 
genen Mantel. lin Grunde links ist ein leichter Schatten, 
und oben steht: m. 1650. H. 3 Z. 10 L., Br. 5 Z. 1 L. 
"Claussinabeschreibt folgende Abdrücke: 
I. Die Platte ist grösser, der Rand derselben unregelmässig 
und rauh, der Grund schmutzig, das Ganze noch wenig 
überarbeitet, besonders die Kappe. Nach Claussin äusserst 
äelten, aber in diesem Zustande wahrscheinlich nur Probe- 
ruck. 
II. Diä Platte oben und "rechts abgenommen, und besser voll- 
en et. 
Es findet sich eine gegenseitige Copie von Cumano. 
(B. 522. C. 515.) Büste eines Mannes, der liopf mit kurzen 
Haaren, en face, und" mit einer Mütze bedeckt (Täte au bon- 
net), die oben und an den Seiten nur umrissen ist. Die 
linke Seite des Gesichtes und die Schulter ist beschattet, die 
rechte Seite ganz weiss. Die Einfassung des Mantels ist 
zackig, der Grund nur links unten schattirt, und oben steht: 
llt. 1651. Dieses Blatt ist hart und rauh gearbeitet. H. 2Z. 
5 L., Br. 2 Z. 1, L. 
(B. 525- C. 316.) Der Mann mit der liappß, deren Ohrlappen 
unter dem Iiinne" durch ein Band zusammenhalten. (l-luinmc 
avec bandelette au bonnet). Er ist in einen Mailtcl geklei- 
det, auf weissein Grunde, bis unl einen leichten Schatten 
links unten. Dieses Blatt ist kräftig geätzt, etwas hart, aber 
geistreich, Sehr selten. H. 2 Z., Br. l Z. 5 L.  
(B- 524. C. 517.) Ein Greis mit kahlcrn Hnupte in Dreiviertel- 
ansicht nach rechts gewendet, Brustbild in einem mit Pelz 
verbriimtcn lWlantcl. Die rechte Seite des Grundes ist be-
        

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