Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777219
V31] 
Rembrandt 
Byn s 
Paul. 
schen Auction ein Abdrucktangeblich mit Coppenofs 
Handschrift 61   
IV. -Der Grund ist dunkler, der Vorhang tritt mehr hervor, 
und die Aermel des Gewandes sind noch stiirlicr be- 
schattet. B. III. C. IV. Nach unserer Ansicht eigent- 
lieh die zweiten Abdrücke. (Sehneidefsche Auctidn 15 
Thlr., bei Aretin 8  
V. Die Platte ist beschnitten, so dass sich nur mehr eine 
Bitste zeigt. H. 5 Z. 10 L., Br. 4 Z. 11 L. B_ III. 
G. V. (Ging für 8 ll. weg). 
F. Basan hat dieses Blatt eopirt, und zwar den Ab- 
druck 1., "mit weissem Grunde. Die Arbeit ist ohne 
Geist und Kraft, aber; doch könnten Ungeübte damit 
 getäuscht iverdcn. Der Nagel des Daumens der rechten 
 lland ist angezeigt, während diese im Original nicht 
 der Fall ist. Brtrtsch fig. 22. Dann ist die Platte nur 
 12 Zpll hnchQ Die zweiten Abdrücke dieser Copic lmbcu 
_'.-;'chwvarzen Grund, um die oben bezeichneten dritten 
Abdrücke nachzuahmen. Man kennt sie wieder am 
Nagel des rechten Daumens.  
52) (B. 287;. C. 281.) Der Advocat Tolling, eigentlich der 
  Arzt Pieternvail Toll, der vun den liunstsehriftstellern zum 
 Advocaten gestempelt wurde. Er sitzt, en face dargestellt, 
dem mitßüctiern beladenen Tische gegenüber im Lehn- 
 stuhle, einen runden Hut auf dem Kopfe, die Arme auf 
die Sessellehnen gestützt, undin der rechten Hand die 
  wßrillcu haltendf Rechts sieht man drei verschieden geformte 
 Gefiisse, aus" welchen man schloss, der Herr im Sessel sei 
der Advocat Tblling, weil sich dieser mit der Chemie he- 
 1215i: hatte, H- 7 Z. 5  ohne "den unteren Rand, Br. 5Z. 
 Diess ist eines der schönsten und seltensten Blätter Rem- 
  brandß, nnd daher findet man es nur in den kostbarsten 
 SammlimgenQ Die Platte scheint zerbrochen, oder verloren 
 wurden zu seyn, indem sich die grosse Seltenheit nicht 
anders erlilären lässt. Acusserst schwer zu finden sind die 
Abdrücke auf chinesisches Papier," wo der Grund unrein er- 
sciiein't,' der Band tiber ziemlich glatt. Rembrandt hat die 
"  Tlatte niitjdem Schaber hicht übergangen, was er oft zu 
  unterlassen pflegte. 4' i     
   Dieses höchstseltene Blatt wurdeischon 175i zu Amster- 
 dam bei deiqAuctionfiler 'l'onnem'an'schen Sammlung mit 
 151 ll. bezahitf im Jahre1827 ging es aber in München 
"l bei der" Arctitfsehen 'An'ction "um" 915-11. wegd Bei einer 
  etwas früheren Versteigerung daseibst galt es aber nur 99 ll. 
  Novelli hatdieses" Blatt von der Gegenseite copirt, S. 
 " _Saw'r'y' im Sinne des Originals. Ueberdiess gibt es noch ein 
 ""'Taar ändereanpnyttiel Copien. " 
W55) (5.185.  98.1.) Der Bürgermeister Jan Six, stehend, an 
  das Fenster gelehnt, woher das Licht hemmt. "Er liest mit 
 gespannter,A_uünerhsamlseit_in einem BüQlle, das Cf in (lßll 
 Händen hält, Im {Grunde links sieht man auf einem Tische 
 xDegennind Wehrgehäing, und über demselben ein Bild, das 
fast ganz mit einem Verbringe bedeckt ist. Auf dem Sessel 
liegen Zwei- P0588 Bücher, von denen das obere offen ist. 
Unten t1ach iiinhs iin sehr schmalen Rande steht: JAN SIX. 
AE. 29-, rechts: Rembrandt f. 16.17. H. 9 Z., Br- 7Z. 2 L-
        

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