Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777209
jene mit dem folgenden Bildnisse, weiches dieselbe Person 
vurstcilt. Er sitzt im Sessel  bis an die Iinie gesehen, dem 
_Tische gegenüber. M-it dem Kopfe en face,_und dem Iiiir- 
per nach links gerichtet, hält er die Feder in der Rechten, 
und schreibt beim Lampenlicht auf ein Papier. Links hängt 
an der Mauer Winkelmass und Zirkel, und rechts hinter 
ihm ist ein Knabe mit seinem Hute. H. g Z. 7 L- mit 10 L. 
Band, Br- 9 Z- 7 L- (Weigel werlhet das Blatt auf 18 'l'hlr.) 
Bartsch und Claussin erwähnen fünf verschiedene Ab- 
driiclae. 
I. Ohne Zirkel und Winkelmass, rechts oben nach der 
Ecke hin ein geschlossenes rundes Fenster, aber nicht 
sehr deutlich ausgedrückt. Von der grössten Seltenheit, 
(als Probedruck zu betrachten). 
II. Mit Zirkel und Winkelmass, das Fenster seh_r genau 
zu unterscheiden. 
III. Ohne Fenster, aber rechts oben im Grunde nein Bild mit 
zwei Flügeln, Christus am Kreuze und die heiligen 
Frauen vorstellend.  
IV. Ohne Fenster und ohne Bild, nur einige Spuren davon. 
V. Das Fenster ist wieder hergestellt, aber vom Gemälde 
sieht man nur einige Striche. 
Dieses Blatt ist auch copirt, und zwar im Sinne des 
Originals. Unten in der Mitte des Bandes steht leicht 
gerissen: Coppenol Nr. 262 du catalogue, und rechts 
sieht man das Monogramm SB. (Basen?) H: 8 Z. 7 L., 
Br. 7 Z. 8 L.  
(3.285. G. 280.) Der grosse Coppenol, dieselbe Person, 
wie Nr. 49, aber auf einer grösseren Platte. und daher zum 
Unterschiede der grosse Coppenol genannt. Er sitzt dein 
Tische gegenüber, der liopfeirface, und mit einer kleinen 
linppe bedeckt, die Haare kurz und weiss. Das Papier hält 
er mit beiden Händen, und zwischen denFi ern der Rechten 
auch noch die Feder. Dieses Blatt istim Amemeinen selten, 
noch seltener aber und kostbarer in den verschiedenen Ab- 
driickcn, deren Bartsch drei, Claussin fünf beschreibt. H. 
12 Z. 5 L., Br.1() Z. 5 L. 
.1. Der Grund ist vveiss,.bis auf eine Säule links binlßr 
 ihm", die bis an den oberen Rand reicht, aber nur bis 
an die Mitte leicht schattirt ist. Der rechte Aermel ist 
weiss. Von äussersterSeltenl-ieit. Im Pariser Cabinet ist 
ein Abdruck auf-japanisches Papier, sicher nur als Probe- 
druck zu betrachten. B. I. C- I. 
II. Der Grund ist ebenfalls weise, der Aermel aber mit 
leichten und einfachen Strichen überarbeitet. Die Säule 
ist mehr als drei Viertel der Höhe beschattet, im Ganzen 
aber deutet die geringe Vollendung _noch immer auf 
einen Probedruck, welchen aber Clalläsln 315 den zweiten 
bezeichnet, und Bartsch nicbbkülllllß-  
III. Der ganze Grund ist' mit Strichen bedeckt, "man sieht 
die Säule nicht mehr, aber einen. grossen Vorhang. Das 
Gewand zeigt stärkere Schattenpartien, besonders am 
linken Arm. Bartich bezeichnet diesen Abdruck als den 
zweiten, Claussin als den dritten, uns scheint er aber 
der eigentliche erste vor der vollendeten Platte zu seyn, 
da die beiden vorhergehenden Abdrücke nur als einige 
seltene Probedriiclse zu betrachten sind. (In der Aretinä
        

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