Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777160
Rembrandt 
van 
Bin I 
Paul. 
453 
lieh horizontalen Striehlage bedeckt. (Bei Aretin 5 fl. 
30 lsr.) 
Es gibt eine gegenseitige Copie. 
(B, 274. C. 271.) Der alte Haaring, Bürgermeister von 
Amsterdam, im Sessel sitzend, und von vorn gesellen. Er 
lehnt die Ellenbogen auf die Arme des Sessels, lässt die 
linke Hand sinken, und scheint mit der rechten eine Prise 
Taback zu nehmen. .Er trägt ein Häppchen, einen glatten 
Kragen mit zwei Quastcn und einen Mantel. Hinter ihm ist 
ein Fenster mit Vorhang. H. 7 Z., Br. 5 Z. Ö L. 
Claussiu beschreibt von diesem seltenen Blaue drei ver- 
schiedene Abdrücke, wovon aber I. und II. nur als Probe- 
driicke zu betrachten seyn dürften.  
I. Ein leichter und geistreicher Entwurf, vielleicht einzig. 
II. Ganz vollendet, bis auf einige Schrallirungen des Vor- 
hanges, und einer Art Rahmen des Hreuzstoclses. Von 
äusserster Seltenheit.  
III. Der Vorhang ist mehr mit Schraßirungen becleclit und 
der Rahmen des Fensters vollkommen angebracht. 
Von dieser Platte kommen die schönen, in ihrer saxnnit- 
artigen Schwärze an 'die Schabkunst erinnernden Ab" 
 drücke, die eigentlich als die ersten, vollendeten bezeich- 
net werden sollten. 
45) (B. 275. C. 272.) Der junge Haaring, Sohn des Bürger- 
meisters, fast en face, im Armstuhle ein wenig nach links 
gerichtet. Rechts oben ist ein Fenster mit einer Stange, an 
welcher der nach links hin geschlagene Vorhang hängt. Unter 
dem Fenster stehtz- Rembrandt 1655 (die Ö verkehrt). H. TZ. 
 -Ä 
Bartsch und Claussin beschreiben vier Verschiedene Ab-_ 
drücke.   
I. Ohne Vorhangstange, gewöhnlich von schwarzem, an 
die Schahkunst erinnernden: Tone. Nur der 1'iupt' und 
die linke Hand ist vollkommen"deutlich)" 
 II. Mit der Vorhangstange, wobei zweierlei Sorten zu unter- 
scheiden sind: "   " 
a) In demselben kräftigen sammtartigen Tune, wie bei l. 
 'und vielleicht als gewöhnlicher erster Abdruck zu 
betrachten. Ii 
 w,  b) Von der mehr abgenutzten Platte, _de_ren Abdrücke 
   heller erscheinen, "so dass mangden Vurhang, die 
 Hände  und die ganze Figur unterßßheiilet. 
Die eigentlichen zweiten Abdrücke eine!" die schönsten. 
(Bei Ai-etin 12 n. 20 111".)    ehmt 
IlLMit einem Bilde, im Hintergrunde _an der tVVand häng- 
end, aber von fremder-Hand hinzugesetzt. 
IV. Die" Elatte beschnitten, so dass man nur mehr das Brust- 
bild sieht. H. 4 Z. ÄL, Br. 5 Z. 8 L- (Weigel werthet 
 einen alten vierten Abdruck auf 5. Thl.) 
44) (B. 216.0. 213.) Johenn Lütma; Goldäähmied von Grö- 
ningen, mit Geist und wundervoller Leichtigkeit ausgeführt. 
 VEr sitzt  hält eine Figur von Metall] in der 
  "Rechtenl Auf dleniflfische ihr, rechten Seite steht eine Schüssel 
(Kiel:  111111399191, und ein 
Hammer, neue, dläigrrfflsche steht infur Rembrandt unge. 
wnlmtenl Charmkterenijlvoannes lLutlmai aurifejg natus Gm- 
nmgae. VItn Grunde"ist' ein Iircnzstuch und auf der Brust-
        

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