Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777101
24) (B. u. C. 24.) Rembrandt mit der Pelzmiitze und im weissen 
Gewande, Büste, der Kopf fast en face, der Körper nach 
rechts gewendet. Die Haube bedeckt die ganze Stirne, und 
die frisirten Haare fallen auf die rechte Schulter herab. Der 
Grund ist hell bis auf einen leichten Schatten in der linken 
Ecke, der bis zur Schulter reicht. Links oben: Rt. 1650. 
  
Claussin beschreibt-im Supplement folgende Abdrücke: 
l. Vermuthlich ein Unicum, wo dasßcheidewasser wenig 
durchgegritfen, der Grund unrein, und der Rand unpolirt 
erscheint. Gerade über dem Portraite steht: Ilt. 1650. 
H. 5 Z. 5 L., Br. 2 Z. Ö L. Im Museum zu Amsterdam 
istein solches Exemplar.  
II. Die Platte verkleinert, wie gewöhnlich, und links oben 
zart gerissen: Kt. 1650. Acusserst selten. x 
III. Mehr vollendet, mit dem Schatten hinter der Schulter, 
Monogramm und Jahrzahl besser ausgedrückt. Der 
Plattenrand ist aber immer uneben und bekritzclt. 
IV. Der Grund erscheint rein, und der Band polirt. Dies: 
sind die gewöhnlichen Abdrücke, wahrscheinlich als die 
zweiten der vollendeten Darstellung zu betrachten. 
Q5) (B. u. C. 25-) llßlnbrhndt mit krausem Haare, dessen Locken 
auf die linke Schulter herabtallen. Die Büste ist nach rechts 
gerichtet, die linke Seite des Gesichtes stark beschattet, und 
das oben etwas offene lileid mit einem breiten Pelzwerk be- 
setzt. Der Gruncl ist wciss, bis auf die wenigen Striche 
rechts unten. H. 1 Z. 10 L., Br. 1 Z. 4 L.'  
Bartsch und Claussin beschreiben zweierlei Abdrücke. 
I. Der Grund ist unrein, und die_Platte griisser, 2 Z. 2 L. 
hoch und 2 L. 1 L. breit. Links oben steht: Rt. 1651. 
II. Von gewöhnlicher Grösse, ohne Zeichen und Jahrzahl. 
26) (B. u. C. 26.) Rembrandt mit kurzen frisirten Haaren, oder 
eine diesem sehr ähnliche Büste, fast en face, im Körper 
nach rechts, wo das Licht herkommt. Er trägt eine niedere 
auf das rechte Ohr herabsinkentie Haube, und einen Mantel, 
unter welchem der l-lrustlatz sichtbar wird. Der Grund ist 
weiss, nur links der Schatten der Figur. H. 3 Z. 6 L. mit 
dem breiten Rande, Br. 2 Z. 5 L. 
Claussin beschreibt zweierlei Abdrücke. 
I. Mit dem Namen des Künstlers, der ganz schwach ge- 
zeichnet ist. so dass nach einer Anzahl von Abdriicken 
 die Spur verschwand. Bartseh sah einen Abdruck letzterer 
 Art, und schloss daraus, dass die ersten Abdrucke ohne 
Namen seien. 
 II. Links oben: Rembrandt, von anderer Hand hizugesetzt. 
Cumano hat dieses Blatt coplrt.  
27) (B. u. C. 27.) Rembrandt mit" krausen Haaren und einem,- 
über dem linken Auge elnporstehentlen Schopte. Der Kopf, 
dessen Stirne ganz beschattet, ist en face und von der Linken 
beleuchtet, der Körper nach rechts gerl1'eht-_ 1m Grunde 
links ist ein leichter Schatten, V0.1) oben bis unten, der 
rechts nur bis zur Schulter reicht" H. 5 Z. 4 L. mit dem 
circa 7 L. grossen Rand, Br. 2_Z- 8 L-_ 
28) (B. 51g, C, 23.) Rembrandt mit getheiltem Schnur- und 
mit Knebcgbart (avec trois crocs). _BUSW, nach rechts ge- 
richtet, woher das Licht kommt. Die Haare sind kurz und 
gekräuselt, die Haube ist die gewohnhche, der Rock mit 
Pelz ausgeschlagen, und der Hals blos. Auf vveissem Grunde
        

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