Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777079
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Bezpbran dt van 
Byn, 
Paul. 
IV. Au-Ps Neue übergangen, durch die Itetouche selbst etwas 
hart. Su sind die gewöwhnlichen Abdrücke. C. W. 
18) (B. u. C. 18.) Rembrandt mit dem Säbel. VÖn vorn gesehen, 
mit einer Art Turbdn auf dem Iiupfe. Sein [loclrist ge- 
sticht, oben mit Hermelin ausgeziert, und mit einer mit 
Steinen verzierten Schnur versehenf Links oben: Rembrandt 
f. 165d. H. 4 Z. Ö L., Br. 5 Z. 8 L. (Im guten Drucke 
 12 fl-l   
Ü 9 Dieses Blatt ist selten im guten Drucke. Claussin nennt 
 I einen ersten "Abdruck; der tin dem bcschattetcn Thcile des 
 Gesichtes weniger überarbeitet ist, besqnders unter dem Ohr. 
g- Diese Mängel sind iin den gewöhnlichen Abdriicklen nicht 
 zu bemerken. (BeiQAretin g fl. 50 kr.) S. auch unten 
Nro. 25.  
19) (3- 11- C- 19.) Rembrandt und seine Frau; ersterer rechts 
in halber Figur en face, einen Hut mit breiter Iirämpe auf 
dem Iirapfe. Er hält einen Bleistift, da er in dem lYIumenLe 
dargestellt ist, wie er sich zum Zeichnen anschicht. Linhs, 
hinter dem Tische, sitzt die Frau, ebenfalls en face, etwas 
, nach rechts gewendet. Der Grund ist hell. Links oben: 
'I Ilembranzllt HIÖSÖ- II. 5 Z. 10 L., Br. 5 Z. 5 L. 
 Man erkennt die guten Abdrücke am unreinen Grunde 
,  und am {Schatten rechts unter dem Hute, welcher sehr ge- 
 nährt. ist, während in den gewöhnlichen Abdriiclsen der 
   Grund lmit- dein Schabeisen übergangen und ohne Ilitzen ist, 
 Iqund der Schatten unter dem Hute sich zu bleichen beginnt. 
  gibt auch_Abdriicke, wo man statt der Frau des Rem- 
  brantltldie Mutter desselben sieht. Diese Verwechslung ge- 
schahbeim späteren Drucke durch eine eigene Manipulntiun 
zum Betrugc der Kunstsammler. Die Abdrücke sinddntlessix 
sehr selten. 
 Es gibt eine gegenseitige Copie. S. Folslsc hat das Bild- 
niss Rembrandfs allein, und von der Gegenseite copirt, 
20) (B.  20.) Rembrandt mit der Feder auf der Haube. E1" 
ist von vorngenoxnlnen, und in einem rcic-hen Mantel dur- 
gestellt, aus welchem der rechte Arm hervorreicht. Oben 
nach links: Rembrandt f. 1658. Dieses Bilduiss ist mit der 
Nadel sehr fein und geistreich behandelt, aber in guten 
Abdrücken sehr selten. Diese erkennt man an den hräittigen 
Schatten derleinen Seite des Gesichtes und der Haare, die 
in den gewöhnlichen Abdriicken schwach erscheinen. H. 571- 1 
Br- 3 Z. 10 L. (Bei Aretin 5 fl.) Dieses Blatt ist von rlv? 
Gegenseite eopirt.  
21) (B. u.  Rembrandt sich anlehnend, halbe Figur in 
Drciviertelansicht, mit langem krausem Haare, den Iiupf mit 
der gewöhnlichen Haube bedeckt und in TGlChCHIiPVIHIIlCCX 
dargestellt. Die linke Hand ist'mit einem Handschuhe ver- 
sehen, die andere legt er auf die Brust. Links oben: Renv 
brandt f. 165g. H. 7 Z. 8 L., Br. 6 Z. 1 L. 
Claussin gibt von folgenden Abdrücken ljunclc. 
Ä. An einigen Stellen bemerkt man die Eindruche des Platten- 
 Bartes, besonders an der Hand nur der Brust. Die Schnur, 
welche oben die Haube einfasst, ist rechts zu kurz. lällch 
ist das Blatt viel lträftiger im Tune, als in den gßwulm" 
liehen Abdrüclsen. Sehr selten. 
Wir sahen einen Abdruck ohne Rcmbrandfs Nftmß": 
welcher ebenfalls zu den frühesten gehört. Claussm be- 
merkt nicht, ob dieser sich darauf befinde, oder nicht-
        

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