Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777043
Bämbrandt 
VIII] 
Byn, 
Paul. 
441, 
III". Die Büste mit "dem Mantel, aber letzterer ohne Ausw 
 zierung, auf der Draperie des linken Armes zeigt sich 
  ein Lichtpunkt. Die Iirause istvnicht gezaeltt, nur mit 
einer Linie bewirkt, der Grund erscheint Weiss, nur in 
 der rechten Ecke unten ist ein bcgehatteter Theil. 
2B. H. und C. II. Auch dieser Abdruck ist noch äusserst 
  selten, und wohl nur Probedruck, wie die obigen. 
 Es gibt nach Claussiu auch einen Abdruck, welßhen 
man auf den ersten Blick mit dem obigen verwechseln 
könnte. Es ist der Grund weiss, bis auf einen Schatten 
links unten, es fehlt Name und Jahrzalil„aber der 
Stich ist nusserordentlich schwach. Dieser Abdruck 
ktunnit von der verdorbenen Platte, wo Name und 
Jahr-zahl mit dem Grunde weggenommen wurden. 
IV. Etwas meltrvollentiet, der iYIantel nusgeziert, die Krause 
mit Spitzen versehen und schöner gefaltet, der Grund 
 ist wie bei Nr. III._, -nber links oben steht das Mono- 
grnxum Iit. ohne Jahrzahl. C. IV.  
V. Die Arbeit ist wieder vollkointnenen, und neben Rt. steht 
die Jzxlirzalil 1631. C. V. 
VI. Die Platte ist vollendet, der Grund mit Taillen be- 
  deckt, besonders zur Linken. Der Schatten rechts 
unten ist versehwuntlen. IIt- 1651. B. III. C. IV. 
Diese Abdiiiclte sind von zarter Behandlung und von 
sehr schöner Wirkung, und eher als die sogenannten 
ersten zu betrachten, wie die vorhergehenden Probe- 
 drücke, womit Claussin die Sammler verwirret. 
VII. Diess ist der oben sub Nrßlbesehricbene Abtlrucl; , mit 
 1 dem Namen : Rembrandt f. rechts nach oben, welcher im 
 ßvorhergehenden Druclseinoclrfehlt. Die guten Abdrücke 
  sind von ausserordentlicher Wirkung, worauf Bein- 
"brandt bei der letzten Retouche besonders hinarbeitcte. 
B. IV. C. VII. 
VIII. Ucber einen schwachen Abdruck von der verdorbenen 
Platte s. oben III. 
Es gibt auch eine sehr schöne Copie von diesem 
Blartte, die nach dem Abdruck III. gemacht zu scyil 
scheint. Ditkilten der Iirause sind nur wenig ange- 
deutet, der rund ist weiss, bis auf einen kleinen 
Schattentheil in der linken Ecke, der mit Iireuzstrichen 
bewirkt ist. Oben sieht man das Ntonogramm und die 
Jahrzahl 1654. Diese Copie ist sQ breit, wie das Orl- 
gitial, aber 5 Z. 4 L. hoch.    
S) (B. u. C. 8.) Rembrandt mit den empor-stehenden Haaren 
(aus eheveux herissös). Dieser Kopf ist etwas nach links 
gerichtet, und von der entgegengesetzten Seite. herkbeleuchtet. 
Er hat einen kurzen Bart und zusamrnengezugene Augen- 
braunen; der etwas schiefe Mund und die verbisseneil Lippen 
bringen die Wirkung einer Grimasse hervor." Der Grund 
ist ganz weise. H. 2 Z. 5 L., Br- 2 Z- 3 L- (Ärßtitfsehß 
Auktion ein guter seltener Druck 5 H.)  
Bartseh und Claussin beschrieben fünf verschiedene Ab- 
drucke.   
1- Von der unbeschnittcncn Platte, zart und geistreich be- 
handelt. Die Platte ist 5 Z- 4 L. hoch, und 2 Z. 10 L- 
hreit. Die Abdrücke sind iiusserst selten, man muss sie 
aber nicht als sogenannte erste, sondern nur als Probe- 
drneke betrachten.
        

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