Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1776367
Begters . 
Tiebout. 
Behbcrg , 
Friedrich- 
373 
Diogenes, nach Rafael, fol. 
Plato, nach demselben, fol.  
Epicur, nach demselben, fol. 
Le danger de la Bascule, nach le Prince 
stechen, qu. Pol. 
La tricherie reconnue, nach demselben. 
mit Canale! 
Begters, Tlebüut; Maler von Dortrecht, hatte anfangs dürftigen 
Unterricht, kam aber später zu M. Quinhhardt, und erlangte Zu- 
letzt den Ituf eines geschickten Portraitmalers. Van Gool gib! 
einige Nachrichten über diesen Meister, und R. van Eyndeii. 
Geschiedenis etc. II. S. 75 einige Zusätze. Regters malte einzelne 
 Bildnisse undFamilienstücke. Von letzteren nennt man jcnes,welches 
den Jeroniino de Bosch mit seiner Frau und seinen Söhnen darstellt. 
Darunter ist der Dichter Bernardus de Bosch und sein Bruder 
Johann, der als Zeichner grosses Lob erwarb. In letzterer Zeit 
war dieses schöne, Bild im Besitze des" H. Jeronimo de Vries zu 
Amsterdam. Van Gool rühmt eine grosse Tafel, welche die Vor- 
steher des Waisenhauses in Amsterdam vorstellt, und ein zweites 
grosses Bild sieht man daselbst in der Gilde-Kammer der Wund- 
-ärzte. Es stellt den berühmten Professor Petrus Campcr dar, wie 
er vor den übrigen Mitgliedern der Gilde einen Kopf zei-gliizdert. 
Die Portraite dieser Aerzte hat Regters auf einem zweiten Gemälde 
geschildert, welches Quinlihart begonnen hatte. Houbraclsen und 
anje haben einige Bildnisse nach ihm gestochen.  
T. Regters starb 1768 im 58. Jahre. 
Begulski, F. 1-, Medailleur, arbeitete in der zweiten Hälfte des 
18. Jahrhunderts zu Warschau. Wir haben eine Denlimüiize von 
ihm, welche die Stadt 1795 zu Elireifdes Grafen Friedrich Wilhelm 
von Buxhövden prägen liess. 
Rehbenitz, ThGOdOT, Historiennialer, geb. 1791 zu Borstcl im 
 Holsteinischen, lag um 1817 in Wien seiner früheren Ausbil- 
dung ob, und begab sich dann nach liom, WO er Sßlwn um 1820 
den Ruf eines tüchtigen Iiunstlers gründete. dtehhenitz, ander- 
wärts auch Rebniz genannt, gehört zu denienigen Meistern, die 
durch ihr ernstes Streben viel zum allgemeinen Qmschiviiiig der 
Kunst beitragen. Seine Bilder sind im Geiste jener triiheren 
Schule behandelt, von welcher wir in den Artikeln über P. von 
Cornelius, Overbeck u. s. w. gehandelt haben. Ini dahre 1810 
malte er für den Baron von Axnpacli Christus vom Teulel versucht, 
ein belobtes Werk. 
Behherg, Friedrich, Historienmaler, geb. zu "Hannover 175d, 
gest, zu München 1355. Die Anfänge dieses Kunstlers fallen in 
eine Zeit, in welcher die Kunst noch iin Argen lag, dennoch aber 
20g er diese der Hechtsgelehrsamlieit vor. hr halte Slßll auch Sßltoll 
frühe vorgenommen, zum Frommen der gesunkenen Kunst mog- 
liChster Weise beizutragen, und suchte aut eigenem Wege zuer- 
zielen, was er weder zu Leipzig in Oeser's Schule, noch zu Dres- 
dßn bei Casanova und Schünau fand. ltehberg suclite dessvvegen 
in Rom das einzige Heil, als dessen Verhunder ihin lt. Klangs 
geschildert lNufde. Er war 177? schon von Dresden aus an diesen 
Meister empfohlen, und da er in Rom auch bei Azara und Brillen- 
stein baldnEingi-ing fand, so schien sein GlllCkutlnlfßflllßfflllClt vzu_ 
seyn. Ernibte sich jetzt unterddeitung des berühmten 11- WIWSS 
unepmüflllßll im Zeichnen und im Malen, und dass er damals ganz
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.