Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772930
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Pracht, 
Burkhard. 
Preel , 
dm 
Oben 
excud. 
Ein Weib mit verschiedenen deutschen Umschriften. 
liest man: Gedanken sind zollfrei. F. Prechler fec. et 
Pragae in Carulino, fol.  
PPOCIIE, Burkard, Bildhauer, stand um 1700 im Dienste des Iiö; 
nigs von Schweden, und war ein für damalige Zeit bedeutender 
Künstler, da sogar eine Medaille auf ihn geprägt wurde. S. Mö- 
sen's Medaillensammlung I. 256.  
Pfedaa CaTlÜ, Maler, der um l70_0 zu Mailand 
verschiedene Heiligen-Bilder für Kirchen. 
Iebte. 
Er 
malte 
Predl, Catharina VDI], Malerin, besuchte um 1317 die Akademie 
der Künste in München, und lieferte schon nach wenigen Jahren 
verschiedene Bilder, die das Gepräge eines glücklichen Talente; 
trugen. Später begab sie sich nach Italien, und kehrte nach ei- 
nem siebenjährigen Aufenthalte in England 182? nach München zu- 
rück. Sie brachte einen Schatz von theils ausgeführten Gemälden, 
theils Studien und Skizzen aus Rom und anderen Städten des klas- 
sischen Kunstlandes mit sich, wodurch sie sich als eine talentvolle, 
sinnige und geübte Künstlerin bewährte, die es jetzt auch in der 
Technik zu einem hohen Grade von Vollendung gebracht hatte. 
Eine Geburt Christi, Maria, Joseph und zwei Engel, welche dem neu- 
geboriien Weltheilande huldigen, noch mehr aber ein grösseres Ge- 
niälde: eine hl. Familie, "worin Johannes und seine Mutter Elisabeth, 
welche den kleinen Christus verehren, berechtigten zu diesem Ur- 
theile. Das letzte Bild wurde im Lpkale des Kunstvereins zu München 
aufgestellt. Die Coinposition erinnert an_eiiie fruhere Kunstepg. 
ehe, deren strenge Härten der Formen sie aber nicht beibehalten 
hat.. Das Gemälde spricht durch die Anmuth der Physioguomien 
und die Zartheit und den Schmelz der Farben ungemein an.- 
Precll, F. VOII, Kupferstecher, war schon um 1770 und noch zu 
Anfang des folgenden Jahrhunderts thätig, wie die folgenden Blät- 
ter beweisen. Wir kennen ihn überhaupt nur nach diesen,  
1) Portrait eines Mannes mit Brillen, wie er eine Büste model. 
lirt. Halbe Figur im Oval. V. Predl sc., 179g. 
2) Johannes in der Wuste zeigt auf Chrnsturn, nach Dominichino, 
De Pped] 5c. 1300, gr. quqgn Gut_raclirt. _  
5) Ein Eremit vor. dem Cruclüx Iknxend. V. Predl fe- 179.7, 
EP- 3-      
4) Ein anderennnt dem Crucilixe m beiden Händen, ebenfalls 
auf den Knien. V. Predl ie. 1797, grfß.   
5) Ein Mönch im Buche lesend, halbe Figur, eben so bezeich- 
net gr. 8.  
6) Amer stehenfl mit Pfeil und Bogen an einer Meereskiiste, 
 nach G. Bern, 12-      
7) Loth miZ seinen Tochtern, nach G. Reni. F. v. Predl, 1798, 
lsl. qu. i.     
8) Susanne von den Alten überfallen, nach. demselbem. F. v. 
Predl fec. 1777, kl. qu.        
  9) Sechs Blätter Landschaften mit Figuren Yen Ei-wachaenen 
und Kindern, welehe fischen und Aviugelnester betrachten. 
V. Predl fec. 1797, "gr. qu. 3.  
Preel , 
Dupreel.
        

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