Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1776058
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Bawlins , 
Baymond, 
Jean. 
vor. Unter der Schulter des Baronet liest man: T. Rawlirls F. 
1665. Andere Werke von seiner Hand dürften unbczeichnct seyn, 
und su kann man ihm solche nur muthmasslich beilegen. wie eine 
Nlcdaille mit dem Bildnisse des Erzbischofs Laud von 1641- Dann 
schnitt cr auch die Stempel zu den grossen Geldstiiclaen (Crowns) 
bis gegen 1670, wo der Künstler starb. Ob sich ein Bildniss von 
ihm finde, wissen wir nicht, jenes seiner Gattin ist aber gestochen. 
Aus der Inschrift desselben ersehen wir zugleich auch, dass Kaw- 
lins erster Siegelscltneicler der beiden genannten Könige gewesen 
ist. Mfln liest da: Doruthea Narbona uxor D. Thnmae Rawlins 
suprextn sculptoris sigilli Carol. I. et Carol. lI. D. G. magn. Brit. 
Franc. et Hiber. regum. In Iflecknzfs VVorks, publish. 1653 ist ein 
Gedicht von Bawlins abgedruckt, wo die Aufschrift die weitere 
Iiunstfertiglseit des Künstlers bestätigter. Es heisst da: A poem on 
that excellentxtymelist of sculptor in Gold and precious stones etc. 
Th. Rnwlixls. Dass er in Gold und Edelsteinen gearbeitet, haben 
wir schon oben anyegeben. Ueber zwei dramatische Werke des 
Künstlers s. Walpoiie, Anecdotes of Painting ll. p. 257. 
BHWlIHS, Tq Iiupferstcchcr, dessen II. Bromley (Catalogue of en- 
grnved britisb purtraits. London 1793) erwähnt. Er legt ihm ein 
Bildniss des Richard Stock, Rector: in Allhaluws bei, oder deutet 
Wenigstens die auf diesem Folioblatte stehenden Buchstaben TR. 
auf T. liawlixis. 
Strutt spricht von_ einem J. Rawlins, der um 1760 mehrere 
Bildnisse um! Qücherfltei gestochen hat. Ob hier von einem und 
demselben Kunstler die Rede sei, wissen wir nicht.  
Bawlins , 
den 
obigen Artikel. 
Bawski , 
boren. 
in 
Casimir, Maler von Rawa 
Er malte Bildnisse u. a. 
Gallizien , 
wurde 
1795 
BGXIS, PBÖPO (10, Maler von Granacla, blühte gegen {Ende des 
16. Jahrhunderts. Er soll sich in Italien gebildet haben; wenig- 
 stens lassen die in den Kirchen der erwähnten Stadt vorhandenen 
Gemälde auf das Studium der Werke italienischer Iiunst schliessen. 
Es sind dieses historische Bilder und Grotteslien. 
 Er hatte auch zwei Brüder, die Maler waren, aber ihm nicht 
gleichkamen.  
Bay 9 
GBOTS 2 
Ran. 
Büyingßf, Steinmetz, der hm 
geschickter Bildhauer. ' 
1492 
Wien 
in 
arbeitete. 
Er 
war 
ein 
Ptaymond, Jean, Kupferstecher, wurde um 1695 zu Paris geboren, 
daselbst auch zum Iiünstler herangebildet. Er arbeitete mit dem 
Grabsticlmel, seine Blätter sind aber nicht zahlreich. Sie gehören 
indessen zu den besten damaliger Zeit. Starb um 1766.  
1) Der Leichnam Christi von Engeln angebetet, nach T. Zuc- 
 caro's Gemälde in der Cathcdrale zu Rheims für das Cabinet 
' Cruzat gestochen, F01.  
2) Die heilige Jungfrau in einer Landschaft unter der Palme 
sitzengl, ziuch IlafaePs Bild der Gallerie Orleans, jetzt in 
 England. für das Cabinct Crozat gestochen, gr- F01-
        

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