Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775969
ßavenna , 
Marco 
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werke. Dann ist es auch das einzige, welches den Namen 
des Künstlers trägt- Am Plinthus der Statue steht: Marcvs 
Piavcnas. Am Piedestal  
 Der. 
Grund bildet eine halb verfallene Mauer mit Gcvvächsen. 
H. 1o_z., Br. 12 Z. 2 L.   
 Es gibt spätere, Bartsch unbekannte Abdriiclte, mit der 
Adresse von C. Ducchetti. Diese haben den Namen des 
Stechers Qnicht." Wir sahen einen solchen, noch sehr scharf 
im Drucke.     
60) (243) Laokoon und seine zwei Söhne von den Schlangen 
umwunden, auf einem Piedestale am" Ufer des Meeres, auf 
welchem rechts einige Schiffe schwimmen, "während sich 
links zvvei monströse Schlangen nähern. Daselbst sieht man 
auch den Tempel der Minerva, so wie einen zweiten auf einem 
Hügel. Am Piedestal steht: Brovt In. lI Aeneidos  PV  
  lVlaronis; dann das Monogramxu. Die Zeichnung legt man 
dem Rafael bei, der Stich istin Marc-Antons Manier. H. 
      
Im späteren Drucke mit Salumanczfs Adresse rechts unten. 
61) Die Vvölfin, welche Roinulus und Remus säuget, nach der 
 berühmten "Broniegruppe auf dem Capitol. Äm Pieclestal 
 steht: Lupae . Romuluxn . Et  Remum. Urbis . Con- 
 ' ditores.Lattantes.etc.' Unten ist der Buchstabe R. und. 
eine Jahrzahl, welche wir für 1556 lesen. Dieses nicht von. 
 Bartsch, sondern nur von Zanetti erwähnte Blatt, legt man 
dem Marco da 'Ravenna' bei; ist aber dieses der Fall, so 
muss die Jahrzabl späterer Zusatz "seyn, oder diezeichen 
bedeuten etwas anderes. H. g Z.- 5 L.  Br. 12 Z.- 5' L. 
62) (246) Das Urtheiides Paris, Cojgieneines berühmten Blattes 
 "Von M. A. Raimondi, desscnlnhalt wir im Verzeichniss der 
Blätter des Letzteren Nr-225"näihc'r beschrieben haben. Dort 
sind nach Bartsch auch die Merkmale angegeben, durch 
welche man- dieses, nicht selten für Original genommene 
Blatt unterscheidet; allein ganz" untriiglich ist nur eines jener 
 Kennzeichen. Wenn nämlich der Iiopf derjenigen Göttin, 
welche der Diana gegenüber sitzt, nach seinen vollen Um- 
Mrissen sichtbar wird, schliesst man mit Sicherheit auf das 
Original, und auf die Copie, wenn ein Theil über den Rand 
hinausfällt. Dann bemerkte Zanettiauch noch, dass die 
rechte Achsel der Nymphe zur Linken in der Copie ganz 
im Schatten ist, während im Originale der Umriss beleuchtet 
 ist. Der Kopf des dritten Pferdes vor dem _Wagen des 
Apollo ist in. der Copieganz mit schiefen Liniembedeclst, 
im Originale erscheint aber derselbe_grdsstentheils weiss. 
Dieses ist auch mit dem Leibe des Genius der Fall, der die 
Venus krönt. Dann zeigt die Copie grosse Zartheit in den 
Halbtinten, welche oft durch Punkte vbllendet sind, und 
hierin übertraf der Copist sogar den Meister. H. 10Z. 101", 
-Br. lÖ Z. 2 L.  
55) (262) Enridice im Begriffe den Orcus zu verlassen. Sie be- 
tritt mit dem linken Fusse den' Rand des Abgrundes, der 
andere reicht aber noch in denselben. Ihre beiden Hände 
sind erhoben, die ganze Figur nach rechts hin gerichtet. 
Die Zeichnung wird dem Giulio Romano beigelegt, der Stich 
ist in der Weise Marc-Antons, angeblich von M. daitavenna. 
Ohne Zeichen. Hyll Z. Ö L.? Br- 2 Z. Ö In?
        

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