Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775953
Ravenna , 
Marco 
wickelt. Zu seinen Fiissen ist der Hund, und links ein 
weidender Ochse. Ohne Zeichen. H. 4 Z., Br. Ö Z. 4 L. 
54) (226) 7- Eine Najade, auf der Flucht vor einem nackten 
Manne, stürzt sich in das Meer. Ein kleiner Liebcsgott 
folgt ihr; Bogen und Köcher hängt am Baume in Mitte des 
Grundes. Ohne Zeichen. H. 4. Z., Br. 6 Z. 5 L. 
55) (227) '8. Vulkan schmiedet die Pfeile des Amor, welcher da- 
für die Venus liebkosct. Z_w_ei andere Liebesgötter sind um 
Vulkan beschäftiget. Ohne Zeichen. H. 4Z., Br. ÖZ. 5L. 
 'Es gibt eine gleichseitige, aber sehr mittelmiissigc Copie 
mit dem Monogranime RS. 
56). (229) Der Triton mit der Nymphe auf dem Rücken im Meere 
schwimmend. Er fasst sie am linken Arme, und in der 
Rechten hält er ein Ruder. Ohne Zeichen, aber gewöhnlich 
dem Marco da Ravenna beigelegt. Der Zeichner ist nicht 
bekannt. Bartsch und Zanetti wissen nur von einem Ab- 
drucke, wo der Triton mit einem Ruder das Wasser theilt, 
Malaspina beschreibt aber in seinem Cataloge einen solchen, 
wo der Triton den Dreizack in .der Linken trägt. H. 4 Z. 
3ÄL., Br. 6 Z. 4 L.   
Die späteren Abdrücke haben Salamanca's Adresse. 
57) (257) Psyche im Bade von Nymphen bedient, eine Wieder- 
holung jener Darstellung, welche auch Agostino de Musi 
Veneziano gestochen hat, Nn-ÖÄ. unsers Verzeichnisses. Die 
Wiederholung ist in gleichem Sinne behandelt, fast Zug 
 Tür Zug dem Blatte des Agostino gleich, nur fehlen die 
Buchstaben A.V. an der Thiirschwelle und die Verse im 
Bande: Fa la- fanciulla etc. Sie hat kein Zeichen, nach der 
gewöhnlichen Annahme wird aber Marco als Stecher bezeich- 
net. H. 7 Z., Br. 8 Z. 5 L.  
53) (242) Das Basrelief mit drei Amoren, von welchen der eine 
den Dreizack, die beiden andern eine grosse Muschel tra- 
gen. An einer mit ccrinthischeu Pilastern versehenen Mauer 
ist ein mit einem geflügelten Drachen gezierter Thron, an- 
scheinlich jener es" Neptun. Links am Piedestale eines 
Pfeilers ist das Monogramrn ES. lm Rande liest man: 
Opvs.Hoc.Antiqvvm.Scvlp. Reperitvr. Ravennae. 
in Aed, Divi. Vitalis. M.D.X.VIIII. Zani will einen 
    
 irgendwo gesehen haben, und erklärt den oben beschriebenen 
mit der Jahrzahl 151g entweder für Copie, oder für späteren 
Abdruck. Zani glaubt indessen, dass ein Abdruck von 1515 
gar nicht existire. H. 6 Z., Br. 15 Z. , 
Die sehr genaue, anonyme Copie ist ohne Monogramm. 
Zani will auch einen Abdruck mit demselben kennen. 
Heineckc meint wahrscheinlich die Copie, wenn er sagt, 
es gebe einen Abdruck der Originalplatte ohne Zeichen. 
59) (568) Die Statue des Laokoon, mit seinen beiden Söhnen 
von Schlangen "umwunden, nach einem berühmten antiken 
 Bildwerke, welches 1506 aufgefunden wurde. M. da Ravenna 
stach es in seinem damaligen Zustande, bevor es eräiinft 
wurde. Es fehlt noch der rechte Arm des Vaters un ein 
Theil des Haupthaares und der rechte Arm des jünger" 
Sohnes. -Der rechten Hand des älteren Sohnes fehlen nur 
vier Finger. Dies ist eines der vorziiglichsteu Blätter des 
Meisters, sowohl in Richtigkeit der Zeichnung, als 1m Mach-
        

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