Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775944
Ravenna , 
Mnrco 
331 
Schlagschatten des Bodens zwischen den Beinen der zwei 
liinder, welche rechts am weitesten vorn stehen. Die huri- 
zuutalen Linien desselben sind auf verschiedene Weise durch- 
kreuzt. Im Originale, und in einer weiteren Copie, lauten 
die Iireuzslriche von der Linken zur Rechten, in der Copie 
Bavennzfs von der Rechten zur Linken. Siehe Bartseh Fig. 
53. H. 4 Z., Br. 64Z.  
(219) Amor auf dem Meere in einem Halme, WM-ll dessen 
Iiiicher dient, als Rirder der Bogen, und ein Sclileicr_ist 
als Segel an einen Pfeil befestiget. In der Luft ist eine 
Ilandrolle mit den Worten: Sic Fuga Violen ta Monet- 
Nach Rafael. wenn nicht nach der Antike, in der 51m0 
unten das Monogramm RS. Oval. H. 4 Z. ÖL., Br. Ö Z- 
1 L. 
Es gibt von diesem trelflichen Blatte eine äusserst tän- 
schende Copie; die selbst von den geiibtestcn Iiennern fur 
Original genommen wurde. Bartsch fand nur in der In- 
schrift "einen Unterschied, dieer demnach Fig. 53 im Fac- 
simile gibt. Zieht man von dem linken Schenkel des Buch- 
staben M im VVorte MONET eine senkrechte Linie, so geht 
sie in) Originale nahe am A im Worte VIOLENTA vorbei. 
in der Cupie aber ist zwischen dem A undder Linie ein 
Baum ven mehr als zwei Linien. 
50-55) (220w-22T) Die antiken Basreliefs, Folge von "acht 
Blättern, worunter aber zwei dem Marc-Anton beigelegt 
werden. 
Im späteren Drucke mit "den Adressen Salamencäs und 
de Biibeis. 
50) (220) I. Das Opfer des Bacchus, dessen Altar in Mitte des 
Blattes ist. Links steht der Priester mit einem Knaben, und 
rechts führt ein Mann den Bock. "Links am Altare ist das 
Monogramni. 'H. 4 Z. 5 L., Br. 6 Z. 6 L. 
Heinecke erwähnt einer gegenseitigen Copie mit demselben 
Zeichen.  
51) (221) 2. Ein Satyr und ein Bock, beide im Begriffe, sich mit 
den Hörnern zu stossen. Zwischen beiden ist eine Säule. 
an welcher ein Schild mit dem Munograxnme lehnt. H. liZ. 
  
Die mittelmässige Copie hat dasselbe Zeichen, sie ist 
aber-n'en der Gegenseite. Der Satyr ist rechts. H. 5 Z. 
10 L., Br. 4 Z. 3 L. 
(222) 5. Pan von zwei Satyrn getragen, und  
(225) [L Der Satyr, welcher die Nymphe entdecht, sind von 
Marc-Anton, ,oder werden ihm wenigstens zugeschrieben- 
Siehe Raimondi Nr. 218 und 21g unsers Verzeichnisses. 
52) (221) 5. Galatliea und Polyphem, erstere auf einer Muschel 
 von zwei Delphinen gezogen, letzterer links am Felsen nach 
ihr schniachtend. Ohne Zeichen. aber dein M. di Ravenna 
zugeschrieben. H. [l Z., Br. 6 Z. 5 L-   
In der gegenseitigen anonymen Copie_sieht man durch 
die Oetlnang einer Mauer Landschafh- Linlis unten ist ein 
Täfelchen, ähnlich jenem des Marc-Anton, aber ohne Mo- 
hogramm.  
55) (225) ö. Apollo hiitet die Heerde des Admet. Er sitzt auf 
 einem Felsen in Mitte des Blattes mit der Le er, und richtet 
den Blick auf eine Schlange, welche einen lilaumstamm um-
        

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