Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772902
Praxiteles. 
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Wßhn wir dem Petronius glauben dürfen, war in diesen Dienen- 
bllflßrll der Mund unaussprechlich hold und jungfräulich: Osculum 
quale Praxiteles haben: Dlanam credidit. Er vollendete also hier, 
was Scopas in der Artemis eünlaia angefangen hatte. 
elsselne 11613512233 92h lmftlll] in_ einer der_ Zellen eines Doppelte-m- 
ärei Slglt m: war i .lkqlß_lc_ _mit ihren Kindern. An _der Eiase der 
und vßäruresteut g e iet eine Muse und Marsyas die Flote spie- 
l de  c-H flnn sah man sie in ihrem Tempel zu Argus 
hrlme." ' m" l "F15, der 011'121" am Leben gebliebenen Tochter 
der Niobe zur S i p"  n   
ß C1 6- linius nennt dann noch eine Latoua im 
Tempel des Apollo Palatiuus.  
Aälßll die Juno stellte er in ihrem Tempel zu Mantinea thro- 
glenGflfri und neben ihr stehend Minerva unld Hebe. In colossa- 
f? iosse von pentelischem Marmor, als Telein, sah man sie in 
ämän] Tempel zu Plateu. Hirt l. c. 216 sagt. man erinnere sich 
a enleicht an den Junokopf der Villa-Ludovisi, ein des Praxite- 
les wurdiges Werk. z     
d Hiplptwerliedes Künstlers sind ferner die Statuen der C eres und 
55:8 rsnserpina, deren Idealeyermutlilich erst in der Praxiteli- 
mat n chule Vülllipmmen ausgebildet wurden. Demefer erscheint 
Alhigoiialer und inutterlicher als Hera. Im Tempel der Ceres zu 
diese" Wffl'_sie mit Ifroserpina und Jacchus dargestellt. Ein Bild 
l" Gottiii fand sich auch später in den servilischen Gärten zu 
Rom, mit F1  H d .   I.  
benach  h ora (i. e. _ura) un Friptolernus, wie Pinius 
B8 b ric tet. Dieser Schriftsteller sagt auch, dass Praxileles den 
mit  Proserpina ,4 und wie sie_ nach der Unterwelt zurückge- 
d h _H' , gebildet habe, Proser inae raptuin, item Catagusam, 
ljenl-etflcglle die Persephone nach der Snterwelt geleitende, üentlassende 
mlJie Bona Fortune und der Bonus Eventus waren Inach 
stailnius z; Bärin auf dem Capitol zu sehen, zwei allegorische Ge- 
"a enl; f iin Tempel. der _F.orti_ina (4)4155 T5307) zu_ Magma 
de rve en a s von PPZXIUZIGSICID Bild dieser Göttin, Iin Tempel 
(Uilabeerrgieiäucllagsplbstdsäh nian die seltene; Yorstellungenrdßr Peitho 
im er aregoros( rosterin   
stftur den Tempel der lTuno zu Olympia fertigte Praxiteles eine 
Armlä des Merkur in Marmor, mit dem Kiude Bacchus auf dem 
taJ-kn Aesculap sah man im Junotempel in den Hallen der Oc- 
nium 7-11 Rom, und eine andere Statue dieses Gottes im Tropho- 
saniaslu Lebadea. Die erstere erwähnt Plinius, die andere Pau- 
1       ;    
tuemdgßläpel tdes Asinius Pollio zu Rom war nach Plinius die Sta- 
ep 1115..  
D"  ,  
wehte ohetlmgenannten Bilder, und die Thaten des Herkules, 
beweise er für das _Giebelf_eld des Heralileion in Theben ausführte; 
habe z"- dflss Praxiteles sich auch an ernsthafii-{Charalitere gewagt 
Gebiet "dämmen Hauptwerlten gehörten aber diese wohl nicht. Das 
bem WFP Athleten scheint er ebenfalls gerne vermieden zu ha- 
Quadri a1? wissen nur von einem Wagenfiihrer. denaer für eine 
Bilds des Calamis, um den alten Meister zu ehren, gemachtihai. 
aber vsllßrlltäsediiverden ihm ebenfalls nicht viele zugeeignct, helsaniitrr 
von Marmo {Bildpissstatuen seiner  eine 
verqoldetexurEllll Tempel des Amur zuwThespiä, ilie. nnrlercßivnn 
' "ß Zu Delphi auf einer Säule von peiitclisclicni Mar-
        

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