Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775756
Bzmschcr, 
Hans. 
Rauscher , 
Georg 
Frie drich. 
geschnitten, und selbe mit J. M. R. P. A. T. bezeichnet haben, was 
nach Heller J. M. Rauscher Professor Artium bedeutet. Dann sagt 
Heller auch , dass dieser Bausclicr die Galrdnerisclie Harte heraus- 
gegeben lHibGw 
Balßchera Hans; Maler von Nürnberg, erlernte die Anfangsgründe 
seiner Iiunpt zn Schnceberg in Sachsen, und begab sich dann 
nach damaligem Gebrauche als Geselle auf die Wanderung. Er ar- 
beitete nls solcher 17 Jahre in verschiedenen Werkstätten, bis er 
sich endlich 1589 in Leipzig niederliess, wo er 1601 auch starb. 
Die bei dieser Gelegenheit gehaltene Leichenrede wurde gedruckt. 
BaUSChEIf, 1011311114 Landschaftsrnaler, vermuthlich ein Nachkömnx- 
 ling des Obigen, hielt sich einige Zeil in Holland auf, und liess 
1650 in Dorlrecht eine TVJchter taufen. Später wurde er churfürst- 
lieh-sächsischer Hof-Landschaftsmaler. Das Todesjahr dieses liünst- 
lers ist unbekannt.  
BHUSClICF, J- A- Fflßdflßh, Landschaftsnäaler u-nd Radirer, wurde 
1'154 zu Coburg geboren, und daselhst in den Anfangsgründen der 
liuust unterrichtet, worauf er nach Düsseldorf sich begab, um an 
der Akademie daselbst seine-Studien fortzusetzen. Er lebte etliche 
Jahre in dieser Stadt, nahm sich besonders Bergheim, Waterloo und 
Buysdael zum Vurbilde, und copirte einige Werke dieser Meister. 
Dann zeichnete Bauscher auch fleissig nach der Natur, theils _zu eige- 
nen Gemälden, theils zum Stiche. Seine Bilder fanden Beifall, und 
zierten die vorziiglichsten Sammlungen damaliger Zeit. Seine Zeich- 
nungen sind in Deckfarben oder in Bister behandelt. In der 1859 
zerstreuten Sammlung des Direktor Spengler in Copenhagen wa- 
ren. mehrere. Rauscher starb um X808 als Hofmaler des Herzogs 
von Coburg. 
Wir haben von diesem Künstler auch radirte Blätter. Sehweyer 
stach nach ihm zwei Landschaften mit Ruinen, F. Schröder ein 
Blatt: Vue des euvironi de Cobourg, 1792, und Vogel eine kleine 
Landschaft.   
i) Eine Berglandschaft mit gmssen Bäurnen, einem Bache, mit 
Pliguren und Vieh, nach J. Ruysdael, qu. roy. fol. 
2  Zwei Gebirgslandschaften mit Wasser, Hirten und Vieh, 
Gegenden um Coburg, 1733 , qu. 4. 
4) Eine Landschaft mit Felsen, bei welchem ein Weg vorbei- 
fiihrt, trefflich radirt. Im Geschmaclse von G. Neyts, kl. 4. 
5) lileine Marine mit weiter See, im Vorgrunde nach links eine 
Barke mit Segeln, in der Manier Nuoms, 12. 
6) Landschaft mit einem Schlosse rechts auf einem Berge, 4. 
7) Eine Folge von malerischen Gegenden, mit Wäldern, Figu- 
ren und Wlieh, 8 Blätter im Geschmacke VVatcrluifs, mit dem 
Namen des Radircrs oder mit R. f. 1787 u. 1738 bezeichnet, 
8. und. qu.    
Bauseher, GOOFg- lfwflßdrlch; Lancls-chaftsmaler von Coburg, der 
Sohn des Obigen, erlernte die Anfangsgründe der Kunst vunusßit. 
nein Vater, ging aber später nach München, um bei G. von Dims. 
sich weiter 4xuszuhlldcn. Da cupirte er 1814 mehrere Meisterwerk? 
der k. Alazululniß, übte sich auch fleissig nach der Natur, und 19'" 
utvle SClwn damals Lobcnsuwrrlhcs. In der Felge wurde er HOfma' 
ler des Herzogs von Coburg und Prolessor au der Eiußsßchllle 
clasclbst.
        

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