Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775712
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Bauch . 
Carl. 
Johann 
Joseph. 
3) Innere Perspektive der Kirche zu Limburg an der Lahn, für 
Mollefs Denkrnzrle deutscher Baukunst, fol. 
(i) Aeussere Ansicht des Münsters zu Freiburg im Breisgau, 
fiir dasselbe VVerk. 
5) Ein Chorfenster des Doms zu Cöln, mit Details und Orna- 
menten fiir das Praehtsverk von Dr. Boisseree. 
6) Vordere Faeade des Ciilner Doms, für dasselbe Werk. 
7) Innere Perspektive des Münsters zu Freiburg, nach v. Bayer, 
für FmmmePs Werk von Baden. 
8) Aeussere Ansicht der St. Lorenzkirche in Nürnberg, für die 
Originalansichten deutscher Städte, bei G. Lange. 
9) Aeussere Ansicht des Dumes zu Halberstadt. für das von Dr. 
Iiucnnus über jenen Dom herausgegebene Werk. 
10) Betende italienische Bauernfannlie, nach dem Gemälde von 
 C. Schurn, im Besitze der Prinzessin Cnrl von Hessen, das 
uben erwähnte tremiche Blatt des rheinischen Iiunstvereins, 
1840, gr. fol. 
BaUCll, Cafl, Zeichner und Iiupferstecher, geb. zu Darmstadt 1804, 
erhielt bei seinem Bruder Ernst den ersten Unterricht in der Iiunst, 
und so wie rWIoller auf die jüngeren Künstler Darmstadfs über- 
liaupt höchst vortheilhaft wirkte, so ist diess namentlich auch mit 
Carl Hauch der Fall. Moller vertraute ihm schon auf seinem ersten 
künstlerischen Ausflugs: die Aufnahme der St. Paulskirche zu Worms 
und des Münsters zu Freiburg im Breisgau an. Dann führte Bauch 
ebenfalls die Zeichnungen zum Stiche beider Kirchen für Mol- 
]e'r's Denkinale deutscher Baukunst aus, und später hatte der jün- 
gere Rauch selbst fur dieses Werk gestochen, so v_vie für die Ori- 
ginalansichten deutscher Stutllte, deren _wir im Artikel seines Bru- 
ders Ernst erwähnt haben. Seine architektonischen Zeichnungen 
und Stiche tragen alle das Geprägeider höchsten Strenge und Be- 
stimmtheit, welche diese Kunst erfordert. 
Seit drei Jahren hält sich Rauch in London auf, um unter 
den Meistern der neuern Architekturstecberei, namentlich unter 
H. le Iieux seine Technik zu vervollkommnen. Die Gesellschaft 
der "brittischen Architekten" hat ihm durch die Aufnahme als deren 
Ehrenmitglied den Beweis hoher Achtung zu erkennen gegeben. 
Von seinen grösseren Stichen verdienen besondere Erwähnung: 
1) Das Islauptpurtal "des Münsters zu Freiburg, gezeichnet und 
gestochen für Mollcfs Denkmale d. Baukunst. 
2) Der Dorn zu Regensburg, für die Originalansichten deut- 
scher Städte.  
3) Der Dom zu Cüln, für dasselbe Werk.  
4) Ansicht der Kirche Maria Stiegen in VVien, für dasselbe Werk. 
5) Innere Perspektive der Alliambra, für ein neues Werk von 
Owen Jones. 
Rauch, 30113110 JOSBPh, Maler und Ilaclirer von Wien, bildete 
sich an der Akademie daselbst, und unternahm dann verschiedene 
Reisen in Deutschland und nach Russland. Später kehrte der Iiiinst- 
Ier wieder nach VVien zurück, wo er noch gegenwärtig thiitig-ist, 
neben seinen beiden Brüdern, Johann Nepomuk und Ferdinand- 
Dieser Künstler, so wie der erstere der beiden letztgenannten, m?" 
Thierst-iicke in Oel und Aquarell. Solche hat er auch in Kupfer 
radirt. 
1) 7 (10) Blätter Thierlaöpfe, nach der Natur (in Moskau) ge- 
zeichnet und rndirt von J. J. Rauch, I. Heft. qu- 4-  3-
        

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