Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775658
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Batti , 
Eduard. 
Rauch, 
Christian. 
Zwei andere Werke" über Genua sind: Istruzione di quantrrpxxfs 
vedersi di piü belle, in Genova in pimxra, scu-ltura ed architettura, 
2 V01. Gen. 17180, und Descrizione dello pitture, sculture e archik. 
delle Riviere di Genova.  
 Battiwvar beständigcr Direktdr der Ligustischen Akademie, 
Mitglied mehrereranderen Akademien, und Pabst Pius VI. ertheilte 
ihm das Biltßrlireuz. Dichter und Gelehrte haben ihn gelobt, viele 
andere ihn getadelj; und gesehmäht. Im Jahre 1795 starb er zu 
Genua, 60 Jahre alt.  
Battx, Eduard; Maler, stand um 1832 zuBerlin unter Leitung des 
 Malers Brücke, genoss aber später auch den Ünterrich; cles Pro- 
 fessors Hensel, und zog aus demselben solchen Vortheil, (lass er 
 53110!) 1856 mit Achtung genannt wurde. Damals sah man auf der 
Iiunstausstellung znßerlin ein treffliehes Charalaterbilcl, einenljun- 
 gen Novizen vorstellencbvun rnelancholischem Ansehen, doch fern 
  von versehinachtender Sentimentalität. Nicht minrleren Beifall er- 
warb ihm damals ein grnsses Gemälde; Welches d'en verlernen Sohn 
 vorstellt, und später einige Bilder seherzhaften und launigen In- 
halts. Ein späteres, sehr elfektvolles Bild, gibt eine Scene bei ei- 
nem Brancle, um] 1858 malte er das Bild mit IIermann und Doro- 
 thea, welches aber weniger gefiel, als seine originelle l-luxnoreskc 
von 1840. Dieses Gemälde stellt einen durchgehenden Hammel dar, 
1 dendas Brett eines Gypsfigurenhändlers zum Falle bringt. 
Bülltüld, Hans; Bildhauer und Gypsarbeiter, arbeitete in der zwei- 
 gen Hälfte des 15. Jahrhunderts in Tirol. Von 1477'-- M39 fer- 
Iigte er in der Klosterkirche zu Stams auf Befehl des Erzherzogs 
rSigmund ein Monument zu Ehren dessen Vaters, des Erzherzog: 
Friedrich. Dieses Denkmal; welches schon im 17. Jahrhunderte 
abgebrochen wurde, war. von Gyps, eine Art Häuschen, auf wel- 
 chem die Statue des Erzherzogs stand, und daneben die Statuen 
seiner zwei Gexnahlinnen und ihrer Iiinder. Im Archive zu l-nns- 
bruck ist darüber eine Notiz von 1482, und auch in den Papieren 
des Klosters zu Stams wird diese: Denkmals erwähnt.  
Bau, 101181111 Georg, Maler von Oben-lind in Sachsen-Meiningen, 
wurde 1814 geboren. Malt Bildnisse und andere Darstellungen. 
 Sein Bruder Lorenz Gottfried, geb. 1818, iibtv ebenfalls die 
Malerei.  
Bauch, cllrlStlan, Bildhauer und Professor an der k. Akademie 
der Künste in Berlin, wurde 1777 zu Arolsen im Wnldeclßschen 
geboren, und daselbst zum Hofbilclhauer Valentin in die Lehre 
 gegeben, wo er jedoch nur im Ornamenlfache einige Uebung er- 
 langte. Später kam er nach Cassel zum Hofblldhauer und Profes- 
sor Huhl", und im Jahre 1797 endlich nach Berlin, von wo sich 
sein Ruf zuletzt über. ganz Europa verbreitete. Anfangs schienen 
ihn zu Berlin Umstände einer ganz anderen Lebensbahn zuzuwei- 
sen, allein seine Neigung zur plastischen Kunst war zu gross, 
dass er nicht jede freie Stunde zunxveiteren Ausbildung benutzte. 
und als er 1804 durch Unterstützung des Grafen Sandrecky das 
südliche Franlireichnnd Italien bereisen lwnnte, war sein LfIQS 
bald entschieden. In Rom fand Rauch an dem Preußischen Mim- 
ster W. v. Humboldt einen Giinner, und die bedeutendsten Iiunft" 
1er jener Stadt, namentlich auch Thorwaldsen und Canova, Wl-Wdjg- 
 ten ihn der freundschaftlichsten Theilnahme. Sein Fleiss und seine 
Kunstliebe waren unhegränzt, und so konnte er es auch bald wa-
        

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