Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775332
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Bninaldij, 
ToLcvmpQ-J 
Bainaldi, 
Gjpvnnellma. 
Bainaldl; 5191913999 des ällere Sohn das Obigen, war Rechtsge- 
  lehrten, und Wurde daher gdwnföhnlich Doktor Tolomeo, auch i! 
Tulomei genanntÄ Ex- übte auch die Baukunst, im Dienste der Re- 
 giegung zu Mailand, welche ihn zuletzt zum Ober-Ingenieur er- 
nannte. Blühte umJÖOS.  
Bainaldi, Giovaimi Battista, angeredet (ist obigen, diente als 
 Ingenieur beiden Festungsbauten zu iwIUDIPfCliCO, Borghetto und 
bei d'en Wasserleitungen zu Velletri. In 110m baute er ebenfalls 
'  mehrere Häuser. "  
B-ainaldi! Glrßlümü, Architekt, Adrian's dritter Sohn, wurde 1570 
 H zu Rom geboren und von D. Fnntana unterrichtet, der diesen sei- 
1 nen Zögling schbn in frühen Jahren eines ärossen Vertrauens wür- 
-1   Er. lsiess duöchlihnuden Plaln zur äiirclclia in Moilitaltn machen, 
  ie a st ixtus- Jcase st zu iauen esc oss unc Fontana war 
 edel genug, dem heiligen Vater den Urheber ,der Zeichnung z_u 
 nennen, da sie das Wohlgefallen desselben erregt hatte. Der Pabst 
diese. den jungen Künstler zu sich kommen, und da er ihn auch iin 
.1  Uebrigen. setirverständig fand, übertrug er ihin den Bau der Iiir- 
che. Nach Beendigung des Baues vollendete er die Gallerien des 
L."  Gapitul. Hierauf legte der auf Befehl Pab-st Paul V. den Hafen von 
 ..I Faun. an, und auch die Capelle dieses Pabstes in  Mag- 
giore baute er so wie das Prufesshaus der Jesuiten in Rom," und 
W deren Colleäiuindn Bologna. Sein Werk ist ferner die Barfiisser- 
' Hltirche zu aprarula, die vor allen gerühmt wurde.  Beifalltanrl 
auch die nach seinem Plane errichtete_ Yilrla Taverna des Hauses 
Burghese in Frascati, bei der lYIodernisirung des Pzillastes Pamfili 
 vW-Qrveil-labß? weniger- gluClillClhrflü tiaiiialcli wenig Asplßlfilllft] hatte, 
indem 'cr die Ideen Innocenz Ä. verwirhliclicii musste. Der Pabst 
war indessen keineswegs zufrieden, entzog im Geeentlieile diesein 
_  Architekten den Bau-VunTStJ Agnese, und übertrug ihn dem Büfe 
 romini, der sichden _Ansichten'_ des heiligen Vaters besser fügte. 
w Viellelicht tfatlialllaldl damals in Dienste des Herzogs Farncse, 
der durch ihn zu Pariua Modena und Piacenza Palliiste bauen 
liess. Später kehrte er wieder nach Rom zurück, und fertigte noch 
j  verschiedene _Plane; neben andern auChß-uf läwßleß über die Ncrn 
 zu 'I'crni. Im Jahre 1010 machte er die Zeichnung zur inneren 
 und iiusseren Ausschmiicltung der St. Peterskirche bei der (Zanoni- 
 salion des heil. Carolusdjorroinäus. Iiainalili hatte als Decoi-ntenr 
  Ruf. Berühmte YVerhe dieser Art waren die Czitafalke des Cardi- 
nals Alexander Farncse und des Pabstes Sixtus V. lin Jahre 1655 
starb der liiinstler und wurde bei St. Martina begraben. 
Wir haben von ihm auch gut radirte Blätter, deren unsefol- 
gende namhaft geworden sind.   
   1) Die Aufrichtung des berühmten Obelisken auf dem St. Pe- 
tersplatze in Rom, durch D. F0ntana._  
2) Der PallastPamlili, so wie er von 1181118141 umgestaltet er- 
  scheint 1'650.  
 3) Die Caitafzilhe des Card. Farnese (1589) und Sixtus V. 
Rainaldi, DOmlZlOygenannt il Toloiiiei, Tolomeds älterer Sohn, 
war ebenfalls Architekt und Ingenieur- E!" folgte seinem Vater HI 
dessen Amtsstellung; zu Mailand. 
Hainaldi, Giovanello oder Giovanino, der zweite Sohn des 
 'l'olomeo, genannt ilÄToloiiiei, übte gleiche liunst, wie sein Bru-
        

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