Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775284
Raimondi , 
.MarcantoAn'ia. 
25a 
357) (459) Der Card-ina-l, ioder Jrielmeh!" eine Satyre auf einen 
 _solchen, welcher als: Geizhals, schlechtwgekleidet, auf einem 
hässlichen iVIaullhiere dnrgestelltistvwvie er mit einem Bu- 
ben um Gemüse handelt. : Dieseszßlatt. ist Sicher und breit 
 behandelt, nach Bartsch zweifelsohne von Marc-Antön, der 
 hier seine Stichweise etwas geändert haben könnte. um nicht 
erkannt zu werden. Die Zeichnung ist von Rafael, oder 
vnn einem seiner Schüler. _Im Cartouche oben steht: AVA- 
 BITIA." 1-1. 5 Z., Br. 5 Z. 4 L. 
553) (3460) Die Frau am Fenster in nachdenkentler Stellung, Zu 
ihren Fiissen ein Hund. Durch das Fenster sieht man die 
Stadt, und einen Engel mit dem Iireuze in der Luftj- naßh 
rechts gewendet. Die Zeichnung dieses schönen Blattes eig- 
nen Einige dern Rafael, Andere dem Parmesand zu. Es ist 
ohne Zeichen, mehrere halten es aber für Marc-Anton? 
VVerk, nur Zanetti glaubt sicher, dassu-ler Stich dem Marc- 
Auxon nicht Iangehöre. H. 5'Z. 10  Br. 5 Z. 5 L. 
A. Die gleichseitigß Copie hat den Engel in der Luft nicht. 
      
B. Es gibt auch eine sehrvgute, gleichgrosse, originalseitige 
Cupie, wo man aber durch das Fenster den Eimgel nicht 
sieht.  
C. Von der Gegenseite, aber mit dem Engel.  
559) 4.162) Die Wanderer. Eine Frau mit. dem Iiinde ruht auf 
dem Boden, und neben ihr sitzt der Mann mit einer Birne. 
Im Grunde ist Landschaft, und links ein zweiter Reisender. 
Gegenseitige Copie nach Lucas von Leyden, gewöhnlich dem 
Marc-Anton beigelegt. "Das ,Blatt- hat Salamancäs Adresse. 
H. 5 Z. g L., Br. 4 Z. 4, L.  
560) (4671) Zwei fast nackte Männer, neben einander stehend, 
der eine den anderen mit dem rechten Arme umschlingend. 
Im Grunderechts ein Baumstamm. Ohne Zeichen, aber ge- 
wöhnlich dem Marc-Anton beigelegt, der nach Bartsch dic- 
ses Blatt in seiner ersten Zeit gestochen haben soll; allein 
die Gruppe ist aus dem Gemälde des trunkenen Noah von 
Michel Angelo in der Sixtina. H. Ö z" BT- [l Z- Ö L- 
Es gibt eine sehr gute, gegenseitige Copie. 
561) (465) Ein Mann, welcher die Wunde seines rechten Fasses 
besieht. Heinecke glaubt in der Zeichnung Michel Angelds 
Hand zu erkennen, was Bartsch nicht annimmt. Das Blatt 
ist ohne Zeichen. H. 6 Z. 6 L., Br. 4 Z. 
562) (467) Deraufeinem Erdwalle sitzende Mann, rechts ein Baum. 
  Er ist nackt, und hält eine Flöte in der-Rechten. Man legt 
dieses Blatt gewöhnlich dem Marc-Anton bei, die Zeichnung 
dem Rafael oder dem B. Bandinelli. H- 6 Z- 5 L's BP. 
4 Z. 5 L.  
365) (ÄÖS) Die drei Sänger, im Costiime der Zeit des Künstlers. 
Der zur Linken, vom Rücken gesehen, hat ein Notenblatt 
in der Hand. Der Grund ist weiss. Marc-Anton Schein! 
das Blatt auch selbst gezeichnet zu haben, es hat aber des- 
sen Zeichen nicht. H. 6 Z.  Br. [Izz- Ö L. 
Irl-Luca Ciamberlands Zeichenbußh 1st eine gegenseitige 
Copie. 
361;) (460) Der Guitarrspieler am Gebüsche sitzend, im Grunde 
rechts Landschaft. Dies: ist eines der bessten Blätter aus Rai-
        

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