Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775188
Baimondi , 
Marcnntonio. 
255 
Die gegenseitige anonyme Copie zeigt am Plinthus der 
Statue das Täfelchen. In gleicher Grösse, von Heinecke als 
Original beschrieben.   
232) 1555) Dieselbe Darstellung, schöner als die obige, in der 
SChralTix-ung verschieden. In dein vorhergehenden Blatte ist 
der Band der Nische weiss, in der tretflichen Wiederholung 
mit Taillen bedeckt. Die Grösse ist dieselbe. 
235) (557) Pallas mit Aegide und Lanze, "auf einer Kugel ste- 
hend. Nach einer Zeichnung von Giulio Romano oder Ita- 
fael,_ohne lVIunogt-amm. H. 10 Z., Br. 5 Z. 10 L. ' 
Die sehr tiiuschende Cupie erkennt man an der Lanze, 
welche hier oben nicht mit Eisen beschlagen ist. Die Grössß 
ist dieselbe, auch alles andere Zug für Zug dem Original 
gleich.     
284) (359) Das Urtheil- des Paris, letzterer rechts auf einer Er- 
höhung sitzend," den rechten Arm auf eine grusse Axt ge- 
stützt. Die drei Göttinnen stehen ganz nackt vor ihm. Dies 
ist eines der frühesten Blätter des Meisters, ohne Zeichen. 
Auf dem Apfel steht verkehrt: TVB. P. H. 10 Z. 5 In, Br. 
7 Z. Q L.    
235) (5i0)'Dic Grazien, stehend mit umschlungenen Armen, nach 
einem antiken Basrelief. Sic Ronie Carites Niveo EX 
Marmore Scvlp. H. 10 Z. 10 L., Br, 8 Z. 2 L. 
Marco di Ilavemla hat diese Darstellung wiederholt. 
226) (2.42  344) Die Eckbilrler der Gallerie Ghigi, nach  
fael's Zeichnungen zu den Gemälden der Farnesina. H. 11 Z. 
6 L., Br. 7 Z. 8 L. Diese drei meisterhaften. Blätter aus 
Marc-Ant0n's letzterer Zeit galten auf der DurancPschen 
Versteigerung 500 Fr.  
Ihr Inhalt ist folgender: 
287) (542) t. Jupiter umarmt den Amor, der gekommen ist, um 
für Psyche Gnade zu bitten. Links unten das Tiifclcheu. 
288) (543) 2. Merkur mit der Trompete, entsteigt dem Olymp, 
um Psyche zu suchen. Ohne Zeichen. 
339) (544) 5- Cupido und die drei Grazien. Rechts unten das 
Täfelchcn. 
Es gibt eine kleine Copie in Caraglicfs Manier.- 
290) (545) Mars und Venus. Ersterer ganz nackt, die Waffen zu 
den Fiissen, links sitzend, weis't die Venus zuriick, welche 
sich zu entfernen scheint, trotz der Bemühung Amor's, sie 
zurückzuhalten. Angeblich nach Mantegna. In der Mitte 
unten ist das Zeichen, nach rechts steht in sehr kleinen 
Charakteren: 1508. 16. D. (10 Decembris). (Heinccke hat irrig 
1612 gelesen.) Nach Zanetti ist dieses vielleicht das beste 
Blatt, welches Marc-Anton vor seiner Abreise von Bologna 
gestochen hat. H. 11 Z., Br. 7 Z. g L. 
Irn ersten Drucke vor der Fackel in der Hand der Venus 
und vor dem Medusenhaupte auf dem Schilde des Mars. 
291) (545) Herkules erdrückt den Antheus, indem er ihn, mit bei- 
den Armen um die Lenden gefasst, empor hebt. Im Grunde 
rechts ist ein antiker Tempel, und links 91116 Baumgruppe. 
Die Zeichnung ist von Rafael, und das Blatt eines der be- 
sten Raimondfs, aus dessen bliihendstcr Zeit. Links unten 
das Täfelchen. H. 11 Z. 5 L., BP- 8 Z. Palliere 128 Fr., 
Silvestre 81 Fr.
        

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