Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772837
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.Hans 5132110; 
Praitenbach , 
Pran dauer , 
Jakob. 
Praltenbach 3' Hans Belfmäf "Shiccatorer, Her in dhr zweiten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts. irilVlünqhen arbeitete. "Er würde 1682 Hof- 
 stuccatoxjdr, undhls solcher. zieytb er mitLangenbucher die damals 
abgebranrften Gemächerfixfeif"Reäidenz aus.  
Pramer, Jöhann, Maler; Ggr gegen Ende des 16. Jahrhunderts zu 
 Aiöhäqh ip Bayern lehte. Auf der": Rathhause daselbst sind nach 
 einte? "Khgäbe des Muncihngr:Änfuelhggnzblattes_von 1809 S. 694 
zwei 7  hohe uhd 6 F. braut; Gemulde von lhlll, welche Hun- 
  nun  iri Rüstung Äursgeämfierl. ffiir" das Nonnenkloster zu Iiühe- 
 hach malteÜex-zwei "tar i 'e'r auf Holz: St. Benedikt in der Ein- 
 löde Eton musicirendeg Engelp umgeben, und sxa. Seholastica vor 
r dem rucifixe lanieen    
Pramer, zwei Künstler dieses Namens, deren Lebensverhältnisse un- 
bekannt, sindw Von dem einen haben wir nur durch ein Blatt nach 
J. van Hemsen Iiunde, welches eine heil. Familie in einer Land- 
schaft vorstelltl; fol. Dieses Blatt kommt wenig vor. 
 Vielleicht iät dieser Künstler mit jenem holländischen Maler Eine 
Person, von welchem Hege-dem spricht. Dieser malte gegen Ende 
des 17. Jahrhunderts Genrestücke. 
Prandauer, JQkObs Architekt von St. Pölten in Nieder-Gester- 
t reich,  ein nach seinen Lebensverhältnissen unbekannter Künstler, 
der sich durchshervorragentles Talent vom Maurer zu einem der 
I; berühmtesten, Architekten seiner Zeit emporgeschwungen hatte. 
Seinen Namen verkünden Gebäude, die zu den prächtigsten gehö- 
 z ren, welche "in der ersten lrlälfte-des 18. Jahrhunderts entstanden, 
 Dennoßh blieb der Name dieses Baumeisters. dem fleissigen Füssly 
v nnbekanntweund seinen Taufnamen wissen selbsteinige österrei- 
 chische Schriftsteller nicht.    
Prandauert setzte 1707'nach dem Tode des Baumeisters Carlo An- 
tonio Carlone" den von diesem begonnenen Bau des Thurmes an 
der Seite gegen die Frauencapelle der Kirche des Stiftes St. Flo- 
rian fort, und -brachte auch am Stifte zur Vollendung, was Car- 
Ione unvollendet hinterliess. Grösser war_sein Wirkungskreis in 
 Herzqgenburg, wo er das Stift und die Kirche desheil- Augustin 
baute, aber nicht ganz vollendete, so dass, was nach 1742 hinzu- 
liam, nicht mehr auf seineRcchnung kommt. Die Kirche mit ih- 
rem schünen Thurme baute er 1714., Sie ist prachtvoll zu nennen, 
in itulienisch-französischem Style erbaut. Seinen Namen verkün- 
det auch die grosse und berühmte Benediktiner-Abtei Mölk, de- 
ren Geschichtc 1810 A. Janitscha schrieb. Er baute Stiltund 
Iiirche zwischen 1701  1736 im schönsten italienischen Style, 
 wie dieser noch im 18. Jahrhunderte gebräuchlich war. Prnndauer 
konnte aber den Bau nicht"mehr' ganz vollenden. Sein Schüler 
Franz llflunkenoss führte das Gebäude 1758 Zu Ende, besonders 
 im Inneren desselben. Der griissere Theil der Gebäude, nament- 
' lieh dietäusseren, waren schon 1718 vollendet; und desswegen 
steht diese Jahrzahl am ersten Thore des Stiftes. Das Gebäude 
hat gegen, die Donauseite eine Fronte von 40, gegen die Landseite 
aber eine solche von 62 Fenstern. Es umschliesst vier grosse und 
mehrere kleine Höfe, und ewährt mit seinen Thürmennnd Cup- 
peln einen grossartigen Anälickn Die Zimmer sind nicht minder 
prächtig. besonders die Kaiser-zimmer, und dieGemächer des Abtes- 
Die prachtvolle Iiirche ist 100 Schritte lahg. Die in topographr
        

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