Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775158
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Baimondi , 
Blarcxmtonio. 
260)  Der alte und der junge Bacchnnt. Letzterer, mit dem 
'l'hyrsus, führt den alten, da dieser im betrunkenen Zustande 
sich befindet. Links ist ein Piedestal, an welchem zwei Mas- 
  ken zu sehen sind, und daneben erhebt sich ein diirrer 
Baum. Dieses schöne Blatt ist nach IiafaePs, oder G. Roma- 
no's Zeichnung gefertiget, links unten das Monogramm des 
Stechers. H. 6 Z. 6 L., Br. 5 Z. 
A. In der gegenseitigen, sehr guten Copie ist der Grund mit 
Strichen bedeckt, und über der Hufe rechts vorn erhebt 
sich ein kleiner Baum. Ohne Zeichen. 
"B. Eine andere gegenseitige, alte Copie von dem Meister AA. 
261) (295) Orpheus holt die Euridice aus der Unterwelt. Ohne 
Zeichen, in der ersten Manier des Künstlers. Nach eigener 
Zeichnung, wie Bartsch glaubt, "während Ottley RafaePs 
 Hand erkennt, namentlich in der Gestalt der Euridice. H. 
6 Z. 6 L., Br. 5 Z. 
262) (296) Die Erziehung des Amor. Der Faun, eine Rolle Papier 
in der Rechten, und die Flöte in der andern sitzt neben 
einem Baume. Das zwischen seinen Knien stehende Iiind 
reicht nach der Flöte. Angeblich nach Rafael, ohne Zeichen. 
H. Ö Z. Ö L., Iiir. 5 Z. 
QÖS) (297) Venus aus dem Bade gestiegen, trocknet sich den lin- 
 ken Fuss mit dem Tuche ab. Vor ihr steht Amor mit dem 
Bogen, links ist das Bassin, und den Grund bildet ein Zim- 
mer. Nach Rafael, eines der zierlichsten, vollendetsten und 
seltensten Blätter, ohne Zeichen. H. 6 Z. 5 Z., Br. 5 Z. 2 L. 
Copien. 
A. Im Sinne des Originals, so schön und genau, dass Bartsch 
diese Nachbildung dem Marc-Anton selbst zuschreiben 
könnte, doch ist er auch für Marco de Ravenna gestimmt. 
Das unterscheidende Merkmal sieht man am deutlichsten 
bei Bartsch Fig. 59. Ausserdein ist sie kleiner. Die Bret- 
ter, woraus der Sitz der Venus zusammengesetzt ist, haben 
keine Falze, deren man im Originale längs und neben 
dem Tuche sieht, womit Venus sich abtrocknet. H. Ö Z. 
2 L., Br. 4 Z. Ö L. 
B. Gegenseitige Copie von vorzüglicher Güte, ohne Zeichen. 
 
C. Im inne des Originals, von Wierx, 1565 - AE. 14. 
D. Von der Gegenseite, im Grunde ein Fluss mit einer Brü- 
cke. Bartsch sagt, rechts unten sei das Zeichen Alb. Dü- 
rer's, wir kennen aber einen Abdruck ohne Zeichen, mit 
einer Landschaft in Dürer's Manier. H. 7 Z. 5 L., Br. 
5 Z. 7 L. 
E. Kleine gegenseitige Copie, ohne Verdienst. 
F. Sehr geistreiche Radirung: f. C. 3-, 4. - 
G. Von Aeneas Vicus. 
254) (505) Die zwei Satyrn, von welchen der eine eine Nym he 
auf dem Rücken trägt. Im Grunde zwei Bäume und ein Fel- 
sen. Rechts unten das Zeichen. Aus der frühern Zeit des 
Künstlers. H. 7 Z., Br. 5 Z.  
265) (306) Bacchus am Fasse mit der Schale sitzend, vor ihm 
eine Hufe, in welche ein Mann einen Korb voll Trauben 
schüttet. Im Grunde links ein Weib und zwei Iiinder mit 
Früchten. Dieses Blatt ist unter dem Namen der kleinen
        

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