Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775118
Baimondi , 
Iliarcautonio. 
C u p i e n. 
A. In: Sinne des Originals und sehr täuschend, vielleicht von 
Marco di Ravenna. Die unterscheidenden Merkmale sieht 
man am besten auf Fig. 58. bei Bartseh. 
B. Eine andere gute, (iriginalseitige Cople, ist am besten 
durch Bartsch Fig. 58 zu unterscheiden.  
C. Im Sinne des Originals, an dem mit perpßmllßulärcn Stri- 
chen bedeckten Grund zu erkennen, da dieser im Origi- 
 nale weiss ist. ' 
D. Gegenseitige anonyme Copie von einem geschickten Iiiinstler. 
218) (222) Silen auf dem Esel von zwei Faunen unterstützt. Vor- 
aus geht ein Satyr, der den Esel am Zauine führt. H. 31 Z. 
 Br. (j Z. 8 L. 
219) (223) Der Satyr, welcher eine rechts unter dem Zelte schla- 
fende Nymphe entdeckt. Dieses Zelt ist an zwei Bäuinen 
befcstiget. In gleicher Grösse. 
Diese beiden Blätter gehören zu einer Folge von acht 
antiken Hasreliefs, welche Mai-eo di IiüVBIJIlü gestochen hat. 
Bartsch legt sie dem Marc-Anton bei. 
Die zweiten Abdrücke haben die Adresse von Salamnnca, 
die spätem jene des Pacificus und de Hubeis, ohne retou- 
chirt zu seyn. 
220) (228) Die Nereide auf dem Bücken des im Meere schwim- 
menden Triton, angeblich von Marc-Anton nach einem 
unbekannten Meister gestochen. 'H. 4 Z. 8 L. , Br. 6 Z. 2 L. 
Die späteren, schlechten Abdrücke haben Salamancifs 
Adresse. 
221) (250) Die zwei Faune mit dem I-iinde im Kerbe. Nach ei- 
nem antiken Basrelief, ohne Zeichen. Dieses herrliche Blatt 
lässt weder in der Zeichnung, noch in der Behandlung etwas 
zu-wünscheu übrig. H. 5 Z. g L., Br. (j Z. 8 L. 
222) (251) Die Liebschaft eines Gottes und einer Göttin, beide 
in tlnschichlicher Lage auf dem Bette. Rechts unten Nr. 1. 
H. 5 Z., Br. 7 Z. Dies ist eines jener unziichtigeu Darstel- 
lungen nach Giuliu Ruiuantfs Zeichnungen, wovon wir in 
der Biographie dieser beiden Iiiiustler gesprochen haben. 
225) (245) Das Urtheil des Paris, letzterer zur Linken, wie er 
der Venus den Apfel reicht. Recht vorn sitzen zwei Fluss- 
giitter und eine Najade, in der Mitte oben krönt ein Ge- 
 nius die Venus, und noch höher ist der Sunnengott auf dem 
Viergespann etc. Links unten ist die Tafel mit der Schrift: 
Sprdent Prae Forma Ingenium Virtvs Regna Av- 
rum. In der Mitte: RAPH. VRBI. INVEN.  MAF. (zu- 
sammengezogen).  
Diess ist eines der vorziiglichsten Blätter von Marc-Anton. 
welches er nach seiner Anhunft in Rom stach, wie Vasari 
' benachrichtet. Die Zeichnung ist von Rafael, die Idee aber 
einem antiken Basrelief entnommen, welches Rafael später 
vernichtet haben soll, was indessen widersprochen wird. H. 
10 Z- 10 L., Br. IÖ Z- 2 L. Silvestre 211 Fr., Ploos van 
Amstel 57 fl. 1.0 St. ; Frauenholz, vor der Adresse 15 f]. 6 kn- 
Winkler 21 Thl. 10 gr. Im Jahre 1820 wurde aus der Samm- 
lung van Putten's für das Pariser Cahinet ein solcher Ab- 
druck um 1000 Fr. geltauft. Die frühesten, sehr seltenen 
 Abdrücke sind ohne Inschrift. Ein solcher war im Cablllßl 
        

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