Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775083
Nlarcantonio. 
Baimondi, 
245 
205) 1. (188) Titus und Vespasian, beifie zu Pferde. Auf der Fahne 
des einen liest man TITO, auf jener des anderen: VESPE- 
ZIANO.  
206) 2. (139) Scipio Africanus, vor ihm ein Reiter. Am Steine 
steht: scmo APHRICAM 
207) 5. (190) Horatius Cooles vertheidiget die Brücke. Oben im 
Grunde links: ORATIVS. 
203) 4. (191) Curtius stürzt sich mit dem Pferde in den Abgrund. 
Auf der Bandrolle: CVBTIVS. 
209) (192) Lucretia im Begriffe sich zu tiidten. An der Balu- 
strade liest man: AIPIEINON AHOONHZKEIN H A127- 
XPOE ZHN. Dieses schöne und meisterhafte, aber sehr 
seltene Blatt stach Ilaimondi nach einer Zeichnung llafaeYs. 
H. 8 Z., Br. 5 Z. Üurand 500 Fr., Frauenhulz 20 fl. 6 ltr. 
Später wurde die Platte retouchirt, aber so unverstündig, 
dass die Abdrücke den trühern gar nicht mehr gleichen. 
Copien. 
A. Irn Sinne des Originals von einem Ungenannten mittelmäs- 
sig behandelt. Im Worte AICXPJZC fehlt auf dem w der 
Circumflex. Ein anderes Unterscheidungszeichen an der 
rechts über die Bäume hinaufreichenden Mauer, s. Bartsch 
Fig. 34. In gleicher Grösse. 
Auch diese Platte wurde später retouchirt. Man erkennt 
die Abdrücke an einer Falte des Iileitles am rechten Knie 
der Lucretia. Diese Falte erscheint jetzt ganz beschattet, 
während sie friiher Lichtstellen zeigt. Bartsch Fig. 55. 
B. Von der Gegenseite, im Gesschmacke des H. Wierix, so 
gross wie das Original. -Diese Copie hat neben der grie- 
chischen auch eine lateinische Aufschrift: Pruh Dolor A 
Saevo Vim Sum Perpessa Tyranno etc. 
C. Sehr mittehnässige, gegenseitige Copie. Hier ist der Car- 
touche für die griechische Inschrift weiss. 
D. Von E. Vicus. 
210) (199) Cleopatra, halb entblösst auf dem Bette liegend, im 
Momente dargestellt, wie sie am Biss der ihre Arme um- 
wiclselnden Schlange stirbt. Sie liegt mit dem Kopfe nach 
rechts; in der Mitte unten ist das Zeichen. Rafael zeich- 
nete diesen Gegenstand, angeregt durch eine Statue, welche 
im Garten des Belvedere war, jetzt im Mus. Pio-Clemen- 
tino. Der Stich ist sehr sorgfältig, aber auch eben so selten. 
H. [1, Z., Br. 6 Z. Ö L. 
 Gopien. 
A. Von einem Ungenannten im Sinne des Originali. und Sehr 
täuschend. Man kennt sie an einer Falte des Kissens. 
Bartsch Fig. 36. gibt es anschaulich. Im ersten Drucke 
vor der Adresse bei Weigel 5 Thl.    
B. Gute anonyme Copie im Sinne des Originals. Der Kopf 
 der Schlange erscheint im Profil, während er im Urbilde 
und in der Copie A aufwärts reicht. 
C. Von der Gegenseite, ohne Täfelchen unten in der Mitte, 
über gut gestochen. H. 5 Z. 9 L., Br. 6 Z. 5 L. 
D, Von der Ge enseite mit dem Täfelchen. Das aus H. T. A. 
bestehende älonogramm des Copisten links.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.