Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775077
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Baimondi , 
Marcantonio. 
198) (179) St. Lucia stehend, in der Linken die ausgerissenen 
ÄAugen auf dem Teller, in der andern die Palme. In der 
Mitte unten: S. Lucia. H. 5 Z., Br. l Z. 10 L. 
In der äleiehseitigen Copie hat die Heilige eine Aureole, 
 im Origina nicht. 
199) (180) St. Margaretha mit dem geflügelten Drachen. auf Wel- 
chen sie den rechten Fuss setzt. Unten am rechten Pfeiler 
steht das Zeichen. H. 5 Z. 1 L., Br. 1 Z. 10 L. 
A. In der einen gleichseitigen, sehr guten Copie fehlt das 
Zeichen. 
B. Die andere hat das Monogramm, das nähere Kennzeichen 
stellt sich nur bei Bartsch Fig. 51. deutlich heraus. 
200) (181) St. Martha mit Weihkessel und Wedel, zu ihren Fiis- 
sen der gefesselte Dämon. Rechts unten am Pfeiler das Zei- 
chen, in der Mitte der Name der Heiligen. H. 3 Z., Br. 
1 Z. lO L. 
Die gleichseitige Copie mit dem Monogramme erkennt 
man an dem Buchstaben S. vor dem Worte Martha. Im Ori- 
ginal erscheint er unmittelbar an der Spitze des Schweifei 
 des Dämon, in der Copie weiter entfernt, unter dem Vorder- 
fusse der Heiligen. Bartsch Fig. 52. 
201) (185) St. Petronilla, stehend en face, mit Palme und Buch. 
1 Unten der Name der Heiligen und das-Zeichen Marc-Antons 
Es gibt eine Copie, welche rechts das Zeichen trägt. Dann 
war im Cabinet Cicognara ein Abdruck ohne Zeichen, wel- 
chen Zanetti auch fiir Original erklärt. 
202) (184) Der Tod mit Flügeln , Hacke und Sense_in den Hän- 
den. Rechts unten das Zeichen. Im Cabinet Cicognara war 
ein Abdruck ohne Zeichen. H. 5 Z., Br. 1 Z. 10 L. 
Die gleichseitige Cöpie, mit demselben Zeichen, erkennt 
man an der rechten Kniescheibe des Sltelettes, welche nur 
sehr leicht angedeutet ist, während sie sich im Originale 
herzförmig ausdrückt. Bartsch Fig. 35. 
Geschichtliche Darstellungen. 
203) (187) Dido im Begriflicg sich zu erdolchen. Rechts vorn der 
Scheiterhaufen, im Grunde Landschaft mit Gebäuden. Auf 
dem Täfelchen steht: ATTTÄPEIC OANATOC ZJZH. Ohne 
Zeichen, nach Rafael, sehr fein gestochen und sehr selten. 
H. 5 Z. 11 L„ Br. 4 Z. 8 L. Bartsch und Ottley geben die 
griechischen Worte nicht genau.  
A. Die sehr zart gestochene anonyme Copie ist von der Ge- 
genseite, und dann hat sie neben der griechischen Auf'- 
I schrift auch eine lateinische: HospßS Abil, Sed Vt Est 
Extincta Pvdoris Honestas etc. H. ÖZ-YL", Br. ZLZ. 10 L. 
Die spätem Abdrücke haben die Jahrzahl 1580, und nach 
rechts Nr. 16. 
B. Die mittelmässige, originalseitige Copie iSi ohne Inschrift 
und ohne Baum. H. 6 Z. 3 L., Br. 4 Z.-8 L. 
204) (188- 191) Die sogenannten vier römischen Cavaliere, Folge 
von vier Blättern. 1.1. 0 z. 6 L., ßr. 4 z. 4 L. 
Diese Stiche sind aus Marc-Antoxfs frühester Zeit, im 
späteren Drucke mit Ant. Salamanczfs Adresse, aber nüßll 
sehr frisch. Die Blätter enthalten folgende Gegenstände:
        

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