Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1775009
Baimondi, 
Marcantonio. 
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  Merhwiirdiger Weise hat der Copist die beiden Engel ver- 
wechselt, jener mit der Violine ist hier in Dreiviertclan- 
sieht, während er im Originale en face erscheint. Im Vor- 
grunde sieht manauch Pflanzen und einige Steine, die 
weder im Originale, noch m einer andern Copie erscheinen. 
C. Sehr gute anonyme, gegenseitige Copie. Hier sind die 
Engel so gestellt, wie in der Copie A., aber unten an der 
Harfe "steht: MAF. (verschlungen) RAPH. IVEN. H. g Z. 
  
153)  Die Marter" der heiligen Felicitas, von Zani Marter 
der Mutter der Macchabäer, auf einigen Copien St. Juliana, 
Cäcilia, und sogar Johannes Evangelist genannt. Sie leidet 
in einem grossen Iiessel. welchen zwei Henker heizen, wäh- 
rend zwei andere die liöpie von zweien ihrer enthaupteten 
Söhne vorhalten. Links sitzt Publins, der Präfekt von Rein 
unter einem Vestibul, von den Senatoren umgeben. Im Grunde 
rechts bemerkt man die Statue des Jupiters in der Nische 
am Hause. Nach Rafael, am Piedestal der Statue: RA. VR. 
IN., und das Monogramm. H. 8 Z. 8  Br. 15 Z. Valois 
240 Fr-, Logette 180 F11, Silvestre 110 Fr., P. Van Amstel 
25 fl. 10 Sh. Frauß-nlwlz 11 fl-, Winkler 3 Thl., Spekter 
17 Thl. 4 gxx, Stengel f) fl. 48 kr. 
 Copien. 
A. Von Marco rli Ravenna, wenn nicht von Raimondi selbst. 
Von der Originalseite und sehr täuschend, so dass dieses 
 Blatt oft für Original genommen wurde. In der Copie sieht 
man das rechte Ohr der Martyrin, im Original nicht. Die 
Palme des Engel über derselben hat in der Copie sieben, 
im Original acht Bläter. Letzteres zeigt. in der Ferne zwei 
Dörfer, in der Copie sieht man nur eines. Der Raum 
zwischen dem linken Plattenraztde und der ersten Säule 
ist WClSS, Während im Original da ein Mauerstiick ist. In 
 gleicher Grössc. Im ersten Drucke mit der oben genann- 
ten Inschrift am Piedestallr, die zweiten Abdrücke mit Sa- 
lamancfs, und die dritten mit Van Aelsfs Adresse. 
B. Genau, aber weniger täuschend, übrigens im Sinne des 
Originals und gleich gross. Die Palme des Engels über 
der Heiligen hat ebenfalls acht Blätter, aber das oberste, 
ganz weiss im Original, ist gespalten, so dass es zwei Blät- 
 ter zu bilden scheint. 
  Anonyme; originalseitige Copie von geringer Bedeutung. 
 Hier stehen in den: TÜilelehen die Buchstaben: RA. VH. IN., 
"  ohne Zeichen. H. 8 Z. 8 L , Br. 14 Z. 6 L, 
D. Von E 'de'Laulne,' von der-Seite des Originals und ge- 
  l.  L treu. lnfder Mitte ohenusteht Nr. 7., unten in der rechten 
  lLEckeISJ(Strephan'us).  
159) (118) St. Margaretha mit dem Drachen. Nach Franeia, rechts 
 unten das Zeichen. 1{0.4 Z-. 1 L., Br. 2 Z. H L- 
140) (121) St. Catharina und St. Lucia, erstere links, die andere 
 rechts stehend. In Marc-Antoifs erster Mtlllißr, und ver- 
muthlich nach Francia.  H. .10 Zj- 711-, BP- 7 Z- 10 L. 
141). (122) ,St. Yeronica mit _dem Schweisstuche, auf jvyeisggm 
Cyxßlnde. Ohneßzeichen," dem .;M,arc-Antun beigelegtf H. (I. Z. 
211-, BtnQÄÄQLV  
 Die kleinen Heiligen des Marc-Anton. gewöhn- 
 -lich auf weissem Grunde, zwischen zwei Pfeilern stehend. 
141) (124 6-136") Jesus und idie 12 Apostel, stehend auf weil ein
        

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