Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774997
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Baimondi , Marcantdnio. 
 Von Diana Ghisi.  4' 
F. In Holzschnitte von, einem alten Meister, ein grosses, sehr 
schönes, aber seltenes Blatt.  
155)'(109) St! Sebastian an eine Säule gebunden. Zu beiden Sei- 
" ten des Grundes ein Hügel mit Gestriiuch. In Marc-Anton! 
  "erster Manier, nach- einer Zeichnung von Francia oder Man- 
tegna. Ohne Zeichen. H. Ö_ Z. 6. L., Br. 4 Z. Sehr; selten. 
 Bei Wßigel 14 Thl. 16 gr.    I  
134) (110) DieiI-Ieiligen Franz. Anton von Padua und Capislran 
1-  stehend". im Grunde ein Saal mit gewiirfeltem Boden. Nach 
 der Zeichnun eines Unbekannten, mit denrMonograinrn 
 ÄIVIAF (Veibtlnäßn). H. 8 Z., Br. 6 Z. 5 L. 
155) (1,15) Die fünf Heiligen. Christus sitzt auf einerwollae zwi- 
'_schen Maria und Johannes dem Evangelisten,'unteii steht 
 llIIliS St. Paul und rechts lmiet  Catharina. 'Nach Bafaei, 
einesder Meisterwerke dieses Künstlers, das leere Tiifelclien 
rechts unten. Schon Vasari nennt e_s grande e bellissima 
'  stampa; und behauptet, die Platte sei 1527 bei der Ein- 
nahme von Rom zu Grunde gegangen. im zweiten Drucke 
 Stellt im Täfelchen BV. inv und das Zeichen. Die unter 
den Wollten hervorhrechenden Strahlen reichen bis an die 
Haudwrles-Paulus. H. 15 Z. g L., Br. 10 Z._g L. Durand 
500 F12, ßilvestre 502 Fr., Prevost 145 Fr.,.Logette 201 Fr., 
 Frauenholz.5.fl., Spelster 5 Thl. 2 gr. 
 ' H "if F,"  DCopien;  
J A. Vnn "der Seite des, Originals, anonymf Sehr täuschend, 
doch ohne Tiifelchen Mai-c-Antoifs. H. uiZ. 7 L., Br. 
 g Z. 8 L. Im spätem Drucke mit A. Caranzanus Adresse 
1610, und tnit der Adresse von Iiossi. 
 B. Antmym, voxrdeitselben-Seite. Das Tiifelchen ist ein we- 
 nig kleiner. H. 15 Z. 5 L., Br. 10 Z. 
156) (H5l StfCatharina in einer Nische stehend. Nach Francia, 
 rechts unten. das Zeichen. H. 4 Z-{BF- 2 z- 11 L. 
137) (116) St." Cäcilia, begleitet von St. Paul, St. Johannes, St. 
Augustin und- St. Magdalena. Die beiden ersteren stehen 
 links, die beiden andern rechts. An der Harfe stehen neben 
dem Zeichen die Worte: RAPH. lVli. Dieser Stich ist nach 
 einer vom Bilde in Bologna abweichenden Zeichnung gefer- 
tiget, welche in neuester Zeit Wooclburn in London aus 
 der Saunnltxng des Sir Tfhumas Lawreuce erwarb. jetzt wahr- 
 schcinlich im Besitze des Prinzen von Oranien. Marc-Anton 
 hat den Schatten unter dem Kinne der Heiligen sehr stark 
  ehalten, ähnlich einem schwarzen Halsbande, woher das 
glatt auch unter dem Namen der St. Cäcilia mit dem Hals- 
 Bande bekannt ist- H. Q Z. 8 L., BP- 5 z- 9 L. Für das 
Pariser Cabixiet wurde ein Druck erster Qualität mit 560 Fr- 
bezahlt. Bei Saint-Yvesein Abdruck mit dem Halsband 619 
_Fr. , bei Logette ein solcher 630 Fr" bei Durand 450 Fix, 
Speltter 7 Thl. 12 glü, Winkler 5 T111- 
 Copien. 
A. Genaue, gleichgrosse Copie von Clßr Gegenseite, so ClHSS 
der Engel, welcher die Geige spielt, den Bogen in der 
Linken hält. Ohne Namen IiafaePs und ohne Zeichen. 
B. Gute. gegenseitige Copie, vielleicht von M. di ÜIIVQDTM- 
Auf der Harfe steht nur: RAÜH. INVIL, das Zeichen iehll-
        

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