Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774980
Baimondt , 
Marcantoxiio. 
"235 
Kreuzchen gezierten Stock haltend. Im Grunde links ist ein 
Bau1nstantiti.i' 'Nach Francia, ohne Zeichen. H. 5 Z. 9 L., 
Br. 2 Z. 2 L.   1 
  r-Die gute originalseitigc, gleichgrosse Copie erkennt man 
 an dein oberen Aste des Beumstannnes, welcher in der Co- 
pie eine Gabel bildet. Bartsch gibt dies Fig. ö. anschaulicher. 
 Hieronymus vor dem au einem Baume befestigten 
Crucifixe kniend. Er ltält den Todtenhopf, und links wird 
  der Löwe mit deurliupfe sichtbar. Den Grund bildet eine 
Landschaft mit lluinen. Angeblich nach Rafael, ohne Zei- 
chen. H. 5 ZJ, Br. 4 Z. 2 L. Bei VVinlsler 40 Thl. 
Die gegenseitige, gleichgrosse Copie ist mittelmiissig. 
151) (102) Der heil. Hieronymus linlts auf dem Hügel sitzend, 
 rund im Buche lesend. Rechts ist ein kleiner Löwe, wovon 
die Benennung des heil. Hieronymus mit dem kleinen Lü- 
 wen kommt. _Nach Ilatael, ohne. Zeichen. H. 5 Z. 4 L, 
 Br. 7- Z,   
,  Augustin von Venedig hat diesge Darstellung von der Ge- 
genseite gestochen.   
152) (104) Die Marter des lteil. Lorenz: La "Graticola di S. Lo- 
renzo, eine reiche Cutnposition von 50 Figuren, deren wir 
 bereitsin der Biographie des liiinstlersv erwähnt haben, da 
  Baccio Bandinelli, nach welchem Marc-Anton das Blatt ge- 
stochen hatte, darüber Klage erhob. Dieses meisterhafte, 
aber seltene Blatt zeigt links unten ein Täfclchext mit der 
 Schrift: BACCIUS BllANDlN. INXWENU links ist das Zei- 
chen lYIarc-Autbnk. H. 16  21 Z.'3 L. 
  Es gibt von diesem beriihmten-Blatte erste, aber ausseror- 
deutliche seltene Abdrücke, wo der Henker, welcher den Hei- 
   litten 3115758111 Roste ausstrecltt. mit zwei Gabeln laewaFfnet ist. 
Später wvurde diejenige, welche er in der rechten. Hand hiilt, 
weggemacht, und die andere verlängert. Ein erster Abdruck 
wurde in der DuranrYschcn Auktion, mit 5000 Fr. bezahlt, 
yvährend der Abdruck mit Einer Gabel nur auf 700 Fr. kam, 
Ilei Silvestre wurde ein solcher Abdruck mit 50g Fr. bezahlt, 
bei Logette mit 1507 Fr., auf anderen Auctionexi galt ein 
solcher oft nur 140  160 Fr. Bei Frauenholz zahlte man 
2511. Q hin, bei Spelster 20 Bthln 3 gr; , bei Brandes 6 llthl. 
Im Jahre 1810 erkaulte das Cabtnet zu Paris für 1205 Fr. 
einen Abdruck..    
Es gibt mehrere Copien im Sinne des Originals. 
A. Sehr mitteltniissig, nach dem zweiten Abdrucke, angeblich 
von Julius Sanuti. Der Kenner verwechselt diese nur um 
 drei Linien schmiilere Copie nicht mit dem Originale. der 
weniger Geübte erkennt sie an dem VVorte INVEÖL. dCS- 
sen letztes N. unmittelbar unter den Buchstaben IN im 
Worte BHANDIN steht, während es! im Original unter 
den Buchstaben DI steht. 
B. Anonyme, mit geringer Practik behandelt. Das Zeichen 
Marc-Antods und die Worte Baccius Brandin. Inven. ste- 
hen in der Mitte" unten, gerade unter dem Fusse des llei- 
ligen. H. 16 Z. 5  Br. 21 Z. [l L.   
C. Von M. Lucchese. Links unten auf der 'l'nfelr UACClUS 
I3RANDINELLYS lNV--- In der Eclte M. L. cum pri- 
vilegio.  Ant. Lafrery llomae. ll. 10 25.? Br. 12 Z. 81.. 
D. Von Rabell, mit dessen Namen.
        

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