Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774906
Ba-imomli, 
Dlarcnntonio. 
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 ist das 'I'äfelehen rechts unten nur sehr zart umrissen, so 
dass es nicht sehr sichtbar viird._ Dann unterscheiden sich 
beide Blätter auch an den kleinen Steinen, die in der 
Richtung der zwei Nägel SIClIIlJIIY. sind. Im Original m1,; 
man fiiiitjiixn Cllßfläjßplß gllfrlffßt Steine. H. 14 Z, g L, 
mit I0 - am ! F- 10 414.  
B. Sehr trügerische anonyme Cupic, in welcher das Täfel- 
chlcn unddie Steige wie ini Originale gezeichnet sind. Man 
  nnt a   (3  1' l 
 lilldftenrasiilde Glllllßbäläli] iiihserr sileelit Slilcülll iliinranltll 
zwei Iläixser, im Originale mehrere. S0 gross wie letzteres. 
C. Sehr genaue Cnpie in der Grössc des Originals, nach Ma- 
riette's Meinung von A. von Venedig, nach Bartsch noch 
eherxvon Marco di Ravenna. Man unterscheidet sie am 
linken Arme des Erlösers der nur umrissen ist. 'l'äfel- 
chen und Zeichen fehlt. Albdriicke dieser Arbkennt man 
nur zwei. PEiner ist im Cabinet zu Wien, der andere in 
]enem zu aris.     
Die zweiten Abdrucke sinrlretouchirt, und jetzt auch 
der linke Arm-beschattet. Die spätem Abdrücke haben 
 D die Agessenglen Jtvlelst, Lafrery, Hussi und C. Losi, 
. Von iana isi 1 antnrina. 
E. Von Sebastiano. a Rcgibus. 
F. Ganz klein, iinsseirst selten. H. 2 Z. lt L., Br. 1 Z. 6 L. 
G. Von _Hngo_da Qarpi in Helldunltel. 
95) (55l Die (llrel heiligen Frauen besuchen das Grab des Er- 
lusers. Sie sind in lange lYIiintel gehüllt, und nach links 
schreitend dargestellt. Die Zeichnung wird dem Michel 
Angeld beigelegt, der Stich dem Marc-Anton oder dem 
Augiästinlvun Venecllig, Wllsß, Baräsch lieber will. In eini- 
gen atonven gi t cicses att a s Werk des G. Bonasona 
wahrscheinlich weil Heinecke es diesem Meister vindici- 
 i-en will. I1. 10 Z. g L.. Br. 6 Z. 7 L. 
96) (51) lNIaria beweint den Leichuamßliristi, der am Felsen 
auf einer kleinen Mauer ausgestreckt ist. Im GrnndeLand- 
schaft änit lila-gen, dßünlnieri undJ Gelgandent DdIGSS istkdie, 
unter ein 'amen er ei igen nng rau mit eni nac ten 
Arme bekannte _Darstellnng, weil nämlich der rechte Arm 
 nicht bekleidet ist. Im Grunde bergiee Landschaft. Das 
Blatt ist nach Rafael, ohne Zeichen, beines der schönsten 
des Meisters, aber selten zu finden. H. 11 Z. 5L. Br. 8Z.2L. 
Duranil 500 Fr. Silvestre 75 Fr. Winklcr 111 Tlil. 
In der Wiederholung dieses Gegenstandes, von Marco di 
Ravenna oder von Agostino Venezianu, hat die heil. Jung- 
fräid A 'ltbl' dd "d h h d 
 Veiiiintledlrunrrlilzxirlbleinerliliaii urllasaiziixuslpiiiiht llillcf  die? 131i: 
v. stra Donnan cun le braccia aperte und legt sie einem der 
" beiden genannten Künstlern bei. Dieses Blatt hat rechts vorn 
das 'l'äfelchen. H. 11 Z., Br. 8 Z. Dnrand 230 Fr. 
  Dieser zweite Stich ist auch cupirt. Baftsch erwähnt nur 
 die erstenldrei der folgenden Copian, die andern Zanetti: 
A: Von einem Unbekannten, im gleichen Sinne aber ohne 
Tafel. JAuch fehlen die zwei kleinen Figuren im Grunde 
hallt; Zwischen dein Felsen und demleilltßl! Schenkel der 
lll a onna. H. 10 Z.   .7 -Z- 7 1- 
,13. Gute anonyme Copie von der Originalseite, ohne 'l'äfel. 
  QhenMINIarc-Antons. Auf einer Tafel steht: O vos uinnes, 
i 5 t
        

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