Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774880
Rairnondi , 
Marcantonio. 
22a 
täuscht, indem sie aus dem aus CAF (verschlungen) be- 
stehenden Monogramm Culumhds jenes von Marc-Anton 
fabricirten. Man erlseunt es daran, dass das F schief liegt, 
während es im Originale steht. 
89) (22) Die Taufe phristi. Der Heiland im Jnrdan stehend, 
und Johannes mit der Schale am Ufer auf ein Knie hinge- 
lassen, ein Jüngling trägt den Mantel. Im Grunde sind 
Bäume auf dem Hügel , rechts vorn Ofllülblj sich ein anderer 
Baum. Die symbolische Taube schwebt in der Luft. Ohne 
Zeichen, in lVlarc-Anturfs erster Manier und wahrscheinlich 
nach Francia. H. 11 Z. Br. 8 Z. 2 L. 
I. Der Kopf des Heilancles ohne Aureule; äusserst selten. 
II. Mit der Aureule, aber das Ganze durch Ueberarbeitung 
verunstaltet. 
(25) Christus im Hause Simon's des Pharisäers, rechts sitzend, 
wie ihm Magdalena die Fiisse salbt. Links ist der Haushuf- 
meister und der Page mit einer Schüssel. Rechts unten das 
Tiifelchen. Die Compusitiun legt man gewöhnlich dem Ra- 
fael bei, allein es dürfte dieses Blatt zu der Folge aus der 
Geschichte der Magdalena gehören, welche Marc-Anton nach 
Giulio Romano gestochen hat. Ein zweites Blatt wäre jenes, 
welches Bartsch Nr. (15. beschreibt: Notre Dame ä Pescalier. 
11.3 Z. 6 L., 31x12 2.10 L. 
Die früheren Abdrücke haben die Adresse A. Lafrerfs 
nicht, sind aber theilweise schon schwach, da die Platte be- 
reits abgeniitzt war, als sie Lafrery erhielt. Er brachte einen 
quadrirten Buden an, und setzte seine Adresse auf die Platte. 
Diese Abdrücke sind schlecht. 
Copien.  
A. Von einem Ungenannten im Sinne des Originals, und mit 
dem Tiifelchen. Diese Copie ist nur 12 Z. 4 L.'breit. Die 
Wollten, die man durch das Fenster sieht, sind anders 
behandelt, Bartsch Table fig. I. 
B. Von einem Uugeuannten, der aber die Buchltaben I. F. 
und 1530 auf das Täfelchen setzte. Vun der Originalseite 
und in gleicher Grüsse. Der Copist sollte nach Heinecke 
Jacubus Florentinus seyn; das Blatt wird aber noch öfter 
dem jüngeren Francia beigelegt. 
C. Gegenseitige anonyme Copie 1m Geschmacke des C. Cort, 
ohne Täfelchen und Zeichen. H. BZ. 6L., Br. 15 Z. 1 L. 
D. Von Wilh. Silvius Busc (Cor. Bus). Mit dem Täfelchen 
und mit vier lateinischen Versen: Peccatrix lacrymis sup- 
plexfetc. Rechts unten der Name des Copisten. H. 3 Z. 
2L..Br.12 Z. ÖL.  
E- Von Dom. Zenoni, der sich mit D Z im Täfalchen bezeich- 
 nete, und im Rande italienische Verse anbrachte. Später 
liam die Platte in die Hände des Luca Bertelli- 
F- von And. Andreani im Helldunlsel.  
91) (2Öl- Das Abendmahl des iHerrn, mit den _Fiissen (_la Gene 
üljx pieds, pezzo .dei piedi) genannt, Weil C155 TlSChluCh 
llläihl ganz bis auf dem Boden reicht, so dass noch die Fiisse 
der Versanirnelteu sichtbar werden. Christus. sitzt in Mitte 
de? Tafel, und zu den Seiten rechts und linke leiäeChä Jünger- 
Juhannes Siehtman zur Linken des Herrn und Petrus sitzt ihm 
zur Rechten. mit dem Messer in der Hand. Rechts am Sessel 
ist das Täfelcben. Diess ist eines derirueilsterhattesten Blät- 
Naglerls Künstler-Lax. Bd. XII. 15
        

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