Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774830
9.220 
Baimondi , 
Marcantonio. 
cke wurde die Platte ganz aufgestochen, und rechts unten 
liest man: B. V. INV., was im ersten Drucke nicht der 
 Fall ist. 
 B. Gegenseitige Copie von Don VitO 1578- 
G. Von J. Valegio. (IVF).  
D.'Von Bern. Lens, in schwarzer Manier. 
83) (10) Der Sieg der Israeliten über die Philister. David trennt 
dem auf der Erde hingestreckten Goliath das Haupt vom 
 Rurnpfe. Rechts verfolgt das israelitische Heer die Philister. 
Nach RafaePs Zeichnung zum Bilde im Vatikan, und eines 
der meisterhaftesten, aber seltenen Blätter des Künstlers. 
Rechts unten das Täfelchen mit dem Zeichen, welches aber 
Zani (III. 2. 282.) nicht als jenes des Marc-Anton erken- 
nen will. Er Will das Blatt dem Agostino Veneziano vindi- 
ciren. H. 9 Z. 9 L., Br. 14 Z. 7 L. 
Im ersten, äusserst seltenen Drucke fehlt das Monogramm 
auf dem Tiifelchen. Ein solcher Abdruck ist im k. Cabinet 
zu Paris, ein zweiter in der Sammlung des Prinzen Paar zu 
Wien. Bei Weigel vor aller Adresse 22 Thl. Die späteren 
 Abdrücke haben Salamanca's Adresse, dann ging die Platte 
in die Hände der Kunsthiindler van Aelst, Bossi und Losi 
 über. Letzterer nützte sie ganz ab. E. de Laulne hat dieses 
 Blatt copirt. Da Carpi hat es in Helldunkel in Holz grschnitten. 
811) (11) David im Begritf das Haupt des Riesen vom Boden auf- 
  zuheben, im Grunde zwei Zelte. Vor demjenigen zur Rech- 
ten erhebt sich ein Baumstamm. Nach Rafael, links unten 
 das Zeichen. H. 4 Z. 1 L., Br. 2 Z. 11 L. Schön und sel- 
  ten. Bei Frauenholz 5 fl. 10 kr. 
Es gibt eine schlechte Copie. H. {i Z., Br. 2 Z. 11 L. 
85) (12) David stehend mit dem Hirtensaclte, das Haupt Goliath's 
  zu seinen Füssen. In seiner friihern Zeit gestochen, vor sei- 
ner Ankunft in Rom, gegen 1509, wie Ottley glaubt. Das 
 ; Zeichen ist in der Mitte unten. Einige glauben, Montagna 
oder Francia habe die Zeichnung gefertiget, andere Marc- 
Anton selbst. Die guten Abdrücke sind äusserst selten. H. 
6ZÄltL.,Br.4Z.. 
36) (15) Die Königin von Saba mit ihrem Gefolge vor Salomon. 
 der sie auf dem Throne empfängt. Dieses Blatt ist nach Ra- 
fael gestochen, aber nicht atn besten. Links oben ist es un- 
vollendet. Vasari legt den Stich dem M. da Ravenna bei. 
Er sagt, dass sich Abdrücke mit dem Zeichen MR  di 
Ravenna), und solche mit dem Zeichen AV (Agost. Vene- 
ziano) finden; allein die Richtigkeit dieser Angabe scheint 
nicht bestättiget zu seyn, das Blatt gehört aber wahrschein- 
lich nur einem Schüler Marc'Anton's an, nicht ihm selbst. 
R15 Z., Br. 21 Z. 
 Neues Testament.  
87) (16) Die Geburt Christi, das Jesuskiud mit dem Kopfe auf 
einem Kissen auf dem Boden liegend, vor welchem Maria 
 kniend betet. Joseph sitzt rechts, links sind drei Hirten und 
im Grunde ist Landschaft. Dieses äussel-st seltene Blatt iät 
noch nielloartig behandelt, etwas steif und hart im Vortrage, 
wahrscheinlich nach Francia. Das Zeichen de; Stecher; sieht 
man am Kissen. H. 15 Z. 11 L., Br. 10 Z. 
88) (18) Der Iiindermord, eine der herrlichsten Compositionen 
von Rafael, worin die Schönheit der Darstellung mit de!"
        

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