Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774824
Baimondi , 
Marcanlonio. 
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celetus Fecit bedeuten. Zani II. 2. 236, glaubt aus den go- 
thischen Buchstaben A. und G. in der Schrift der, Täfel- 
chens einen Deutschen zu erkennen,_der irriger Weise 
die Erfindung dem Michel Angeln beilegt. H. 9 zu B9, 
(j Z. 7 L. 
B. Alp-von einem unbekannten Monogrammisten, dessen 
Zeichen RE. oder AP. hinter dem Adam an einem klei- 
 nien Steine, sichtbar wird. Die Ecken sind etwas abgehan- 
 tet. Nach Zani unauffindbar. Er sah jedoch in der Samm- 
lung von M. Ortalli zu Parma einen Abdruck. H- Ö Z- 
[l L., Br. ftZ.  
C. Von Joseph Strutt, in dessen Biographical-Dictionary. 
80) (21 Adam und Eva aus dem Paradiese vertrieben, nach rechts 
Iliehend vor dein Lichtstrahle der Gottheit. Nach dem Fresco- 
bilde lVliehel Angeltfs in der Sixtina. Einige nennen Rhfael 
als Zeichner, das Blatt ist aber wohl nur unter dessen Lei- 
tung gestochen, zur Zeit, als das Blatt mit den Kletterern 
erschien. Ohne Zeichen. H. _7 Z. 2 L. , Br. 5 Z. 5 L. Sehr 
selten.  I 
Die anonyme. gleich grosse, aber rnittehnässige-Copie ist 
von der Gegenseite; die Vertriebenen fliehen nach links. 
81) (5) Gilt! Vater", in "der Luft von drei Engeln getragen, be- 
 {iehlt dem Noah die Arche zu hauen; weniger richtig auch 
die Segnung Abrahanfs (Brlnediction d'Abrahan1) genannt, 
nach Rafael, aber ohne Zeichen. H. 11 Z. 5L. , Br. QZ.5L. 
Die ersten, höchst seltenen Abdriicke dieses meisterhaften 
Blattes sind durchaus sehr fein im Stiche, spiitetj wurde die 
Platte sorgfältig retouehirt, und die Taillen verstärkt. Im 
ersten Drucke ist der Ohrfinger der rechten Hand des ewi- 
gen Vaters mit ganz einfachen deutlichen Linien bedeckt, 
und der Kopf der Taube nur durch perpendiculare Linien 
beschattet, im zweiten Drucke Tsind die Linien des Fingers 
zur Hälfte ganz unregelmässig, und jene des Täubenkopfes 
kaum zu erkennen.  
A. Die sehr täuschende, vielleicht von Marco di Ravenna ge- 
fertigte Co ie erkennt man an der Pflanze unten anr-Ptande 
in Mitte dpes Blattes. Im Original hat sie sechs; in der 
Copie sieben spitzige Blätter. H. 11  ÖL., Br. gZ. 5L. 
Die zweiten, retouchirten Abdrücke dieser trefflichen Co- 
pie sind bezeichnet: H. V. lnven.  
B. Eine zweite anonyme Cnpie ist von der Gegenseite; die 
Frau des Noah kommt links aus der Thiire des Hauses. 
H. 11 Z. 5 L., Br. 9 Z. 1 L. mit 5 L. Rand. 
Die zweiten Abdrücke sind ganz retouchirt.  
C. Eine andere gegenseitige Copie ist mit B. V. bezeichnet. 
In derwGrösse des Originals.    
82) (9) Joseph und Putiphaßs Weib, welches sich links vom 
  Sf Lager erhebt, um den Jüngling zurückzuhalten. Nach einer 
 Zeichnung BafaeYs zum Bilde in den vatikanischen Logen, 
welches aber einige Veränderungen zeigt. Mit dem Täfel- 
chen. Sehr schiin,'aber eben so selten; aus Marc-Anton? 
letzter Zeit. H. 7 Z. Q L., Br. 9 Z.  
  _'Die zweiten Abdrücke haben die Adresse von N. van Aelst, 
die dritten jene der päbstliehen Chalkographie.  
" A. Anonyme, gute Copie , von der Gegenseite und ohne Tä- 
fßlßllßll- H. 7 Z. 8L., Br. 8 Z. 8 L. Beim zweiten Dru-
        

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