Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774806
Baimondi , 
Marcantonio. 
241 
_65) (B. 215. H. 636.) Maria mit dem Binde auf dem Schoosse auf 
der Rasenbank am Ufer des Flusses sitzend, die unter dem. 
Namen: lclie heil. Jungfrau mindem Affen bekannte Darstel- 
limg Bär-er's; von der Gegenseite copirt, mit Weglaßuug 
des Affen, H. 5  3 L., Br. 4 Z._0 L. 
Es" gibt Abdrucke ohne und mit der Adresse: Annibal 
formis Mantua.  
66) (B. 100. H. 1807.) Die heil. Familie im Zimmer. Maria hält 
 das Iiincl auf dem Iiissen stehend, links reicht der eine der 
beiden Engel demselben zwei Vögel, und rechts steht Jo- 
seph mit entblösstem Haupte. Ober dem Bogen erblickt man 
in den beiden Winkeln Adam und Eva. Nach dem Holz- 
schnitte. H. 8 Z., er. 5 Z. 7 L. 
67) (B. 645.) Christus ain Kreuze zwischen Maria und Johan- 
nes, letzterer rechts mit einem grossen Buche. Nach einem 
Gemälde, welches man dem Diirer heilegt. Das Blatt schreibt 
man gewöhnlich dem Marc-Anton zu, welcher es in sei- 
ner früheren Zeit gestochen haben musste. Ohne Zeichen. 
n; 9 z. 7 L., Br. o z. 2 L. 
63) (B. 646.) Die Grablegung. Links heben 2 Jiinger den Leich- 
pam vom Boden auf, um ihn mdas Grahzu tragen, wel- 
ches man rechts im Grunde sieht. Älohannes steht in Schmerz 
daneben; Magdalena mit der Büchse ist zu den Fiissen des 
Heilandes, und im Grunde links Maria mit zwei Frauen. 
Nach einer Zeichnung Diirefs, entweder von Marc-Anton, 
oder von Aug. von Venedig gestochen. Wenn das Blatt von 
dem ersteren herriihrt, so muss man es alsjugendlichen 
Versuch betrachten, wie Bartsch bemerkt. Ohne Zeichen. 
n. 1-2 z. 9  Br. 1 z. 9 L. 
69') (B. 13.) Der Leichnam Christi von den heiligen Frauen be- 
tweint. Die heilige Jungfrau, in Mitte des Blattes, benetzt 
seine linke Hand mit Thränen. Neben Johannes, auf dessen 
Schooss der Leichnam ruht, sind zwei Frauen, eine dritte 
ist rechts und eine andere steht hinter der Maria. Im Grunde 
Golgatha und Jerusalem. Gegenseitige Copi-e nach dem 
Holzschnitte, links unten das Täfelchen mit Dürer's Mono- 
gramm. H. 15  Br. 10 Z. 6 L. 
70) (B'.i125.. H. t856.) Christus erscheint während der Messe 
dem hl. Gregor. Letzterer ist von einem Diacon und einem 
'Subdiacon begleitet. Copie nach dem Holzschnitte von 1511 
ohne Zeichen. H. 10 Z. 9 L., Br. 7 Z. 6 L. 
 Die spiitcrn Abdrücke haben Salamanca's Adresse. 
71) (B. 101i. H. 1826.) St. Christoph mit dem Jesuskinde auf der 
 Achsel nach rechts hin den Fluss durchschreitend. Rechts 
vorn steht der Eremit mit der Laterne. In der Mitte unten 
 ist das Täfelchen mit_Dbürer's Zeichen. Nach dem Holzschnitte. 
H. 7 2.10 L., Br. 5 Z. 2 L. 
72) (B. 110. H. 1830.) St. Franz empfängt die Wundinale. Er 
 kniet rechts mit erhobenen Händen und der Gefährte sitzt 
"i ilinlts im Grunde auf dem Boden. Am Baume hängt das Tä- 
 felchen mit Diirer's Zeichen. Nach dem Holzschnitte. H. 7 Z. 
t p 8  51Z. 2 L.  ' 
75) (Q1112; H. 1871-) St. Johannes Ev. und St. Hieronymus in 
einer Landschaft, an einen Baum gelehnt, jeder mit einem 
BuClIe- Nach dem Holzschnitte, in der Mitte unten das Ta- 
 fehlten mit dem Zeichen Diirerüi 150Ö;A- I. (I. Aprilis) ll. 
  
        

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