Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774416
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Quitter , 
Herm. 
Heinr. 
Quittschreiber, 
Christ. 
 Rubens Zeichnung und Soutmanä Stich. In zwei Folioblät- 
tern. H. 15 Z., Br. 57 Z. 5 L. Dieses Blatt scheint sehr 
selten zu seyn, da es- weder von Basan, noch vonZani u. 
s. w. erwähnt wird. B. Weigel beschreibt ein Exemplar und 
werthet es auf 10 Th. 
 15) Die Verläugnnng Petri. H. H. Quiter fec. Cli exc. fol. Dieses 
Blatt erwähnt der Winklefsche Catalog.  
16) Die Judith, nach Rafael, wahrscheinlich das Blatt, welches 
  Heinecke (Nachrichten II. 585) einem HCind. Quinter beilegt. 
 17) Eine allegorische Darstellung; eine Frauengestalt von den 
Attributen der Wissenschaft umgeben, und zwei Engel stei- 
gen herab sie zu krönen. Die an den Erzbischof Maximi- 
lian Heinrich von Cöln gerichtete Dedication ist mit beweg- 
lichen Lettern abgedruckt. Rechts unten steht: Herm. Hein- 
ricus  Quxtter, inventor, pict. et sculptor. In Bister ge- 
druckt. H. 16 Z., Br. 21 Z. 6 L. 
18) Die Büste des Sokrates in einer Nische. Socrates Sophro- 
 nisci Iilius Atheniensis Ex marmor antiquo Hann. Hind. Qui- 
ter del. sculp. et excud. 41. H. 11 Z. 10 L., Br. 8 Z. 11 L- 
Quiter oder Quitter, Herman Heinrich, Maler, der älteste 
Sohn des Obigen, genoss den Unterricht seines Vaters, reiste dann 
nach" Holland, England und Frankreich, und kam 1700 auch nach 
Italien, um in Rom Marattifs Schule zu besuchen. Er war Hof- 
maler des Landgrafen von Hessen, und folgte seinem Vater auch 
jn der Stelle eines Bergvverksinspeliturs. Starb 1751 zu Braun- 
schweig, wohin er gereist war, um seine Schwester, eine Minia- 
turmalerin zu besuchen. 
Qlllter Oder Qllltter; Mßgnus, Maler, ein jüngerer Bruder des 
Obigen, widmete sich in Holland der Iiunst, und ging dann 1709 
nach England, wo er einige Zeit unter Iinellefs Leitung stand- 
Zuletzt besuchte er auch Italien, diess zunächst, um in Rom 
C. Maratti kennen zu lernen. Nach seiner Heimkehr wurde cf 
herzoglich-braunschweigischer Hofrnaler, und endlich auch GEIHEÜCV 
 Inspektor zu Salzdahlum. Nach dem Tode seines Bruders erhielt 
er dessen Stelle. Quiter malte Bildnisseund historische Dax-stßl" 
hingen. 
Qllllißr Üder Qultter, E-y Iiupfcrstecher. wahrscheinlich ehenfallß 
ein Glied der zahlreichen Familie dieses Namens. L. de Lahordß 
(Hist. de la maniere nuire p. 200) erwähnt folgende SchwarzkunSV 
blätter von ihm, welche aber an Wirkung denjenigen des ältere" 
Hermann Heinrich nachstehen. 
1)Das Bildniss des Prinzen Casimir von Nassau. I. de B119" 
pinxit. E. Quitter fecit. Oval. H. I2 Z. 9 L., Br. g Z. Ö  
2) Amalia, Prinzessin Von Nassau. J- de B331] Plnxiß E- Qulp 
ter fecit. Oval, in gleicher Grösse. 
 chriSlllilfl, Zeichner, Bildhauer und Meclaillellß 
besuchte die Akademie der Iiünste in Berlin, und begab sich da"? 
zur weiteren Ausbildung! nach Wien, wo er die grössere Zeit 59'" 
 nes Lebens hinbrachte. Dieser, im Theoretischen so wie im Yfall; 
tischen der Kunst gleich erfahrene Künstler yerband sich 1819 ml 
J. Alt zur Herausgabe von Donauansichten, vom Ursprunge b'5 
 zum Ausllusse in's Meer, die bei A, Kunike in Wiehßim Steindrllßkte 
  erschienen. Diese Sammlung wurde, 1828 in Mßßläijtern vollendw
        

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