Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1774238
Quenauls , 
Ich. 
Bapt. 
Quentin , 
und in P. Heineclienk architektonischem Werke abgebildet ist. Auch 
in andern Kirchen der Stadt sind Altäre, Grabmäler u. s. w. von 
ihm. Später begab sich der Künstler nach Copenhagen, und da 
nun, so wie in andern Gegenden des Landes sind viele Werke 
von ihm, Statuen. Basreliefs und Epitaphien. Weinwich, Maler- 
Billedhugger etc. Kunstens historie. liiöbenhavn 18H, S. 99 nennt 
mehrere Werke von ihm, die sich in Dänemark finden. Das To- 
desjahr dieses Künstlers finden wir nicht angezeigt; nach Däne- 
mark kam er zu Anfang des 18. Jahrhunderts, und im ersten De- 
cennium desselben dürften daselbst seine meisten Arbeiten ent- 
standen seyn. 
Qllellauls: Johann BßPtlSt, Kupferstecher, dessen Lebensver- 
hältnisse wir nicht kennen. Er arbeitete zu Anfang des 17. Jahr- 
hunderts, wo und wie lange ist aber bisher nicht ermittelt worden. 
Folgendes Blatt ist von ihm. 
 DerSackpfeifer, nach Bin-er's Blatt von 1514 copirt, und zwar 
v_0n der Gegenseite, ohne Dürefs Zeichen. Am Baume hängt 
ein Schild, auf welchem man liest: 1606. bapt. Quenauls fecot. 
QUGIIIBS, Zeichner und Maler, lebte im 18. Jahrhunderte, doch ist 
es bis jetzt nicht bekannt, unter welchen Umständen. Es finden 
sich Federzeichnungen von ihm, welche Schlachten vorstellen. 
Quenm, Fq ,Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind, da 
er mit F. Quesnel kaum Eine Person ist. P. van Schuppen sull 
 nach ihm das Bildniss des Pierre de Mouchy gestochen haben. Auf 
diesem Blatte steht ein Monogramm, welches auch jenem des F. 
Quesnel ähnelt. 
Quenin , Au Maler oder Zeichner, der ebenfalls zur Zeit des Obi- 
gen lebte, da P. van Schuppen das Bildniss des Caspar Thomasiuä 
nach ihm gestochen haben soll. Es gibt auch einen Anton Quesnel- 
Quenkhart, l, s. Quinkhart. 
Qllßllllll, BIGVIHG de, Glasmaler. lebte in der ersten Hälfte de; 
16. Jahrhunderts zu Amsterdam. Er malte 1527 die schönen Fen- 
ster-iiber dem Hauptaltare der Collegiatkirche zu Amsterdam, wie 
Baron Reifenberg (De la peinture su-r verre, in den Nouv. me- 
moires de Pacad. roy. de Bruxelles, 1852) behauptet. 
Qllelltlll, 511-, Zeichner und Maler, arbeitete um 1760-80 zu Pa-l 
ris, und gewann da grussen Beifall. Er malte Bildnisse, histori- 
sche Darstellungen und Landschaften. Seine Zeichnungen sind ge" 
wöhnlich in schwarzer Kreide und weiss gehüllt, auch mit Pgstell" 
süßen übergangen. Mehrere seiner _Bilder wurden gestochen, von 
Masquelier eine Allegorie _auf Lndwig XVI. Les garants de la F9" 
licitä Publique etc.; von Lxttret die schlafende Venus und die schla" 
fende Diana, beide von G. H. Degmayer copirt; von Mdme. BeMV 
varlet Satyrn und 3866113111611, L4! Ieüdresse paternelle, La 11er" 
gere craintive, Ln belle pleureuse, Ln dormeuse; von Bonner L3 
plaisance paternelle.  
St. Quentin hat selbst etliche Blätter radirtz, 
1  4) Vier kleine Blätter, welche Studien zu Bauern mit 11V 
ren Weibern und Kindern vorstellen. 
        

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