Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1773945
arten s. Sillig Cat. artificum und Thiersch, Epochen S. 216 Nota. 
Hirt, l. c. 152. Pansanias fügt ausserdem noch andere bei, wie 
die Statue des Protolaus von Mantinea, der als Knabe im Faust- 
kampfe siegte, des Euthymus, der Ol. 76 und 77 Sieger im Fauetg 
laampf blieb, dessen Statue als eines der vorziiglichsten Werke 
des Pythagoras betrachtet war, und dann jene des Dromeus von 
Stymphalus, der im Langlauf siegte.   
Zu,den Werken des Pythagoras zählt dann Pausauias auch noch 
den Siegßßwagen des Iiratisthenes von Cyrene, der denselben zu- 
gleich mit der Viktoria besteigt. Er war der Sohn des vorgenann- 
ten ,Wett1äufers Mnaseas.  
PythagßrßS, Bildner aus Samos, wird von Plinius erwähnt, ohne 
genaue Zeitbestimmung.  Er sagt nur, dass dieser Samier dem 
Hheginer in der Gesichtsbildung sehr ähnlich gewesen, und fügt 
dann bei, dass er sieben naclste Statuen und eine achte, die eines 
Alten, gefertiget habe. Man sah sie zu Rom im 'l'empel der lFu_r-' 
tuna, den Catulus aus der Beute der Cimbrer erbaute. Darauf 
fäht der Ausdruck des Plinius: ad aedem Fortunae hujusce die. 
ieser Pythagoras übte anfangsßie Malerei. Er ist vielleicht je. 
ner Künstler, den Plinius in die 87ste Olympiade setzt; Vgl. Sili 
lig Cat. artif. T  
Pytheas, Torent, der zur Zeit des Poxnpejus in Rom lebte, und 
den Ruf eines vorzüglichen Künstlers behauptete. Als berühmtes 
Werk in Silber nennt Plinius den Raub des Palladium durch Ulys- 
ses und Diomedes, was Erfindung und Anordnung betrifft durchv 
mehrere geschnittene Steine bekannt, indem die griissten Meister 
dieses Faches nicht verschmähten, in ihren Werken dasselbe nach- 
zuahmen und zu wiederholen. Von Dioscurides ist der zu dieser 
Gruppe gehörige Diomedes, Stosch N0. 29, Bracci 29; von 
Gnaios Bracci 50, von Calpurnius Severus Stoseh 56; Polycletus 
Stosch 54, Bracci 96; Solon Bracci 103. Vgl. Thiersch Epochen 
S. 397 ff.    
Es gab auch einen Maler dieses Namens, von Bura in Achaia 
gebiirtig. Dieser malte auf die Mauer. Stephanus von Byzanz 
erwähnt namentlich eines Elephanten.  
Pytheuss Architekt, ein berühmter und gelehrter Künstler des klas- 
sischen Alterthums, aus der Zeit Alexanders des Grossen. Er baute 
u?" 01- 110 (540 v. Chr.) den Tempel der Athene Polias zu Priene, 
 emfn Peripteros hexastylos in schöner joniseher Ordnung mit Pru- 
Pyljißn, eine Halle mit jonischen Prostylen von je vier Säulen auf 
attrschen Basen, im Inneren zwei Reihen von je drei viereeki_ en 
Pfeilern, deren Capitäle mit Greifen in Relief geziert waren. gie 
Reste dieses schönen, in asiatisch-joniseher Architektur geführten, 
von Alexander selbst eingeweihten Tempels sind in dßll 10Min! 
Antiqq. L, Choiselll Güllmer pl- U6, abgebildet. Mit Satyrus er- 
bälliß er das Grabmal des lllausohzs zu HaliC-WHHSSHS in Garien, 
eines der Wundervverke der alten Welt, ein fast quadratischer Bau 
V0" 412 Fuss im Umfange, mit einem 25 Ellen heben Säulenum- 
gzinge- und einer krönenden Pyramide von 24 Stufen. das Ganze 
lmtfl?!" daraufstehenden Quadriga 104 Fuss hoch. Am Friese waren 
Reliefs von Bryaxis, Leochares, Sliopas und Thimutheus.  
Pylhßlls hatte dieses Nlausoleum nuch beschrieben. In einer an- 
dere" Schnfl suchte er zu beweisen, dass die "dorischc Ordnung 
9 Q
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.