Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1773896
126. 
Pynacker, 
Thomas. 
Pyrgoteles. 
durch Felsen und bildet einen Wasserfall. und im Vorgrunde 
steht ein Bauernhof bei einem runden Thurm. Links treibt 
der Bauer zwei Ochsen in derNiihe eines fast blattlusen 
Baumes, im Grunde nach rechts erheben sich Berge. Dieses 
Blatt ist von grosser Wirkung, die Figur und die Thiere 
sind mit Gefühl ezeichnet und mit liunst behandelt. H. 4  
2L., Br. 5 Z. EL. 
Dieses ausserordentlich seltene Blatt trägt weder Pynaclter's 
Namen, noch ein Monogramm, Mariette besass aber einen 
Abdruck, den später Graf Riga] erhielt, und wo man auf 
der Rückseite in holländischer Sprache liest, dass Adam Py- 
naclser dieses Blatt sicher radirt habe. 
2) Landschaft mit einer weitläugen Ruine zur Linken, und in 
derselben knien zwei Männer vor dem Bilde der heil. Jung- 
frau, welches an einem Pfeiler des Gemäuers zu sehen ist. 
Im Mittelgrunde sieht man einen Eseltreiber, und vorn sitzt 
ein Mann mit dem Weihe im Schatten. Ohne Zeichen und 
selten. H. 4 Z. 4 L., Br. 5 Z. 11 L. 
Pynacker, ThOIIZIäIS, Landschaftsmaler, ein nach seinen Lebens- 
verhältnissen unbekannter Künstler, arbeitete in Frankreich, war 
eines der ersten Mitglieder der Akademie, und starb zu Paris 1055 
im 55. Jahre. Seine Gemälde scheinen sehr selten zu seyn, Zeich- 
nungen waren aber in der Sammlung des Galleriedirektors J. C. 
Spengler in Copenhagen, die 185g veräussert wurde. Darunter 
sind zwei Baumstudien in schwarzer Iireide und weiss gehöht, 
und eine kleine Landschaft in schwarzer Kreide und Tusch , letz- 
tere qu. 8., die beiden ersteren gr. fol. 
Perelle radirte nach ihm eine Landschaft, die in P. Ferdinand's 
 Verlag erschien. Der liiinstler wird darauf T. Pinagier genannt. 
Pylfle, GCOTg; Zeichner und Landschaftsmaler zu London, zeich- 
net sich durch seine Aquarellbilder aus, die zu den lieblichsten 
ihrer Art gehören. Sie sind von grosser Mannigfaltigkeit der Dar- 
stellung, den interessantesten Gegenden seines Vaterlandes und auch 
dem Auslande entnommen, mit Figuren und Gebäuden staFfii-t. lnl 
Jahre 185g gab er folgendes Werk heraus: Windsor with is sur- 
rounding scenery, the parke, the thames, Eton Cullege, 12 Blät- 
ter in gr. fol. 
Pyne, s. auch Pine. 
PYTEIOUS, ein Maler des griechischen Alterthums, wahrscheinlich aus 
der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts vor Christi, Damalr 
bildete sich eine eigene Gattung von Malerei aus, Rhyparographir 
genannt, und Pyreicus ist der vorzüglichste Meister derselben 
Er malte nach Plinius Barbierstuben, Sehusterbuden, Esel, Küchen 
gerütht: u. s. w., alles in kleinem Maassstabe und in einer meiste! 
haften Comilt, so dass diese Bambocciaderl mit gt-össtem Vergnügel 
gesehen wurden. VVegen dieser Darstellungen aus dem niedrige] 
lireise des Lebens bekam der Künstler den Beinamen Ithyparugra 
phos, was den Begriff der ObSCÖDlliälI dusschliesst. Ilopyoypriryc 
sind Aristicles, Nilsunhanes, Pausanins und ilitesilochos, letztere 
auch Religionsspötter. 
Pyrgotßles, Edelsteinschneider, jener berühmte griechische 1mm 
ler, der von Alexander dem Grossen allein (las Recht hatte, desse
        

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