Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1773672
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Pucetti , 
Giovaxuli Battistn. 
Puccini , 
Biagio. 
In einer Inschrift bei Gruter, 
Publius Cornelius genannt. 
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wird fein Baumeister 
Pucettl, Gxovannl Battxsta, Maler, wurde 1692 in Rom geboren, 
und von G. Passeri unterrichtät. Er malte im Pallaste Massimi, 
zu S. Märia in Monticelli u. s. w., noch 1718. G. B. Simes stach 
nach ihm 1725 eine reiche Compusition, Welche den Tod des heil. 
Philippus Neri vorstellt. 
PLIGCBIII, Sllvlß, Maler von Perugia, erlernfe die Anfangsgründe 
der Kunst von seinem Vater Enrico, einem Bildhauer, und ging 
dann zur weiteren Ausbildung nach Rom. Silviu malte historische 
Darstellungen, und starb 1675, etwa 55 Jahre alt, wie Pascoli ver- 
sichert.  
P1153012 Glüvannl Anton"): Maler von Florenz, bildete sich in 
Rom durch das Studium der alten Nlonumente, und der neueren 
Werke der Dlnlerei, und hatte bereits schöne Proben eines glück- 
lichen Taientes gegeben, als ihn der Tod in jungen Jahren dahin- 
raffte. Er malte historische Bilder in Oel und Frescu, dann auch 
Landschaften. Bliihte um 1716. 
Pucciardi-Barberl, PIGITO, Maler von Fosdinovo, war zu Bu- 
logna Schüler von G. da] Sole, bis er zur weiteren Ausbildung 
nach Rom sich begab, wo er zuletzt Sekretair der Akademie von 
S. Luca wurde. In der Capelle Casoni des Domes zu Sarzana 
sind Freskomalereien von ihm. Frezza stach nach ihm die heil. 
Margaretha von Cortona auf den Iinien vor der heil. Jungfrau 
in einer Gloria. Seiner erwähnt Batti, doch ohne nähere Zeitbe- 
stimmung. Blühte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 
Puccml , BmglO  Maler und Radirer zu Rom, hatte um den An- 
fang des 18. Jahrhunderts den Ruf eines geschickten Künstlers, 
besonders in Freslao. In den Iiirchen Roms findet man historisehe 
Bilder von ihm. Dann ltaben wir auch schöne radirte Blätter von 
seiner Hand, die auch in Compositiun und Zeichnung sehr be- 
merkenswerth sind. 
Bartsch, P. gr. XXI. 553, beschreibt nur zwei solcher Blätter. 
die N0. 1 und 2, es gibt aber deren mehrere. 
1) Der heil. Egidins betet kniend zur heil. Jungfrau, die ihm 
in einer Glorie von Engeln erscheint. liechts vorn sind 
zwei Engel zur Bedienung des Heiligen. 1m Bande steht: 
Virginis Auxilio   certa salus.   Blasius Puccinns 
In. et sculp. Romae sup. perm. Au. 1695. H. g Z. 10 L., 
Br. Ö Z. Ö L.  
2) St. Nicodeinus auf der Bank sitzend, 1n Schlaf versunken, 
während zwei Engel in der Luft mit dern Kopfe eines Cru- 
eifixes sich beschäftigen. Zwei andere Köpfe von Bildhauer- 
arbeil: liegen auf dem Boden links vorn, und ein dringl- 
 ist auf der Bank, wo der Heilige sitzt. Bartsch hatte einen 
Abdruck, wo unten der Rand fehlte, auf dem geringen 
 Reste liest man aber: S. Nicodemo Per Lucca di Biagio Euc- 
ciui Romano 1705. H- 14 Z-, BF- ÄQZ. Ö L- 
 5) Die Anbetung der Hirten. B. Puccmi del. et sc. 1705. Mit 
Dedieation an M. Olivier, Sekretair der päpstlichen Breven. 
H. 15 Z. 7 L., Br. 10 Z. 2 L. 
4) Eine heil. Familie, wo St. Joseph das Jesuskind, welches
        

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