Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772689
Antonio.- 
Francesco 
Pozzi , 
Pozzi , 
GimbPPm 
5 
"Pozzl: Franße-SCÜ Antüniü, Stuccatorer-Fignrist, wurJc 1765 zu 
Puntrutt geboren, und von seinem Vater Giuseppe unterrichtet, 
bis er die Akademie in Mannheim besuchen konnte. Er arbeitete 
mit dem genannten "Künstler zu Schwetzingen und an anderen Or- 
ten Deutschlandä, und ging dann mit seinem Onkel Carlo Luca 
nach Frankreich, wo beide in Gemeinschaft in mehreren Kirchen 
schöne Bildwerlse ausführten. Seine schönsten Arbeiten, Statuen 
und Bnsrelifs m Stucco, sind in den von Schweizer- und Schmidf- 
scheu Gebäuden zu Frankfurt a. M., wo der Künstler 180? starb. 
Pozzi oder Pozzo, Giovanni Batista, Maler, wurde um 1550 
 in Mailand geboren, und kam in jungen Jahren nach Rom, w_o 
ihn Raffaellino da Reggia aufnahm. Er machte m kurzer am! 
reissende Fortschritte, und im Idealschönen nannte. man Ihn en 
Guido seiner Zeit. In der Jesuitenkirche zu Rom lSl eine Eugeh 
glorie von ihm gemalt, kurz vor seinennTßder Daßnqinalte ter 
auch in S. Mama Maggiore, in Je: B1bl_10thck des Yahlflß flü- 
Starb 1586 im 48. Jahre, wie Baglione versxchert. Txcozzx assi l H! 
im 28. Jahre sterben. 
Pozzi, Giovanni Batista, Malcr von Maiignd, war_um 1700 thä- 
tig. Er malte in Turin und überhaupt Am Piemont vlple. Wzllflbgt" 
der, doch sehr handwerksmässig. Same Hauptarbeit 1st ex - 
Christoph in Vercelli. 
Pozzi, Giovanni Batista, Elfenbeinarbeiter, 
fang des 18. Jahrhunderts in Rom- 
lebte 
lllII 
den 
Ihzzi: GiuSßppß, Maler von Rum, Stefands jüngerer Bruder, war 
MasuccPs Schüler, und von geringerer Bedeutung. als sein Bruder. 
Starb jung 1765. 
Pozzls GIIISCPPQ, SPICCQYOTQP, wurde 1752 zu Castel St. Pietro 
geburenl; und von seinem Vater, dem ebener-wähnten Franz Pozzi, 
unterric tet. Er studirte auch eini e Zeit in Mailand und in 
dax1n_nach Deutschland, wo. er jctzi; die griisste Zeit "seines Leäenä 
verblieb, da Pozzi 1765 Hofstuccatorer in Mannheim wurde. Frü- 
her arbeitete er mit seinem Bruder Carlo Luca im Pallaste des 
Marchese Odescalchi am Comersee, in der neuen Kirche zu Solo- 
thurn und Mendrisio, in der ehemaligen Abtei St. Blasy und im 
Schlosse zu. Benrath in den Niederlanden. Unter seine vorzüglich- 
Sien Arbeiten gehören jene im churfürstlichen Lustgarten zu Schwe- 
"mgßn, Wo man im Badezimmer einen schönen Vorhang in Stucco 
und einige Nayaden sieht, und auch alle daselbst befindlichen 
Tfßmpel sind mit seinen Bilclwerken geschmückt. Besonders ge- 
rahmt wurde auch ein reich verzierter Camin in den sogenannten 
igiflserzimmern im Schlosse zu Mannheim, an welchen zu beiden 
alten schon geformte Caryatiden angebracht sind." Auch in der 
äghlusskapelle werden seine Arbeiten sehr gelobt, so wie jene im 
l rsthch Brezenheiirfschen Bötel und im Castelischen Hause. Seine 
 Werke befinden sich im Pallaste des Herrn von Schweizer 
1er läankfurt a. M., von 1790  1792 ausgeführt. Dieser Künst- 
3 er s     
 war, starbellxärl Iiänäaärnldeägascheidenheit wegen allgemein behebt 
Pozzi, 
GiusßPPe ' 
lebte in der ernten Hälftä 
Kupfetstecher zu Rom.
        

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