Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767624
Pcrego , 
Gaetan o. 
Peregrini. 
93 
für Wumlerdinge hielt, 
damals Peregaux lebte. 
in Elfenbein, welche der Referent 
scheinlich _e1ner_ aus Lausanne, wo 
wahr- 
PGYEgO, GHGICBIIO, Maler zu Mailqnd, hattle urQ 1560 als Archi- 
tekturmaler Ruf. Er arbeitete in Iilrchen zu Turm, A55 9m, 
PBTCgO, GlßVannla Maler. wurde um 1780 in Mailand geboren, 
und daselbst auf der Akademie der Brei-a zum Künstler gebildet. 
Er widmete sich unter Landriani der läühnemnalerei, und leistete 
hierin Ausgezeichnetes, da er nicht allein ein trefflicher Zeichner 
war, sondern auch in der Perspektive ausgezeichnete Iienntnisse 
besass. Im Jahre 181? starb der Künstler. Die Akademie der 
Brera errichtete ihm in ihrem Atrium ein Ehrendenlsmal; 
Peregrina , 
Ludovica , 
Pellegrini. 
Peregrim, Goldschmied und Nielloarheiter, einer der berühmtesten 
und merkwiirdiaten Künstler, welcher nach Maso Finignerra den 
ersten Rang behauptet, sowohl wegen der Schönheit und Zartheit 
der Arbeit, als auch wegen der Curreklheit der Zeichnung und 
Anmuth der Composition, welche in seinen zahlreichen Blättern 
herrscht. Dennoch war er lange Zeit unbekannt, nur durch Bartsch, 
P. gr. XIII. 205 5., und Duchesne, Essai sur les nielles Cap. IV. 
etc., wurde er gleichsam an das Tageslicht gezogen, und beson- 
ders durch letzteren namentlich bekannt. Schon Bartsch kannte 
Abdrücke von niellirten Silberplatten, bezeichnet mit dem Buch- 
staben P' (mit einem Querstrichchen durch den unteren Schenkel), 
der dann auch mit anderen Initialen vorkommt, deren Deutung 
über den I'iiinstlei' näheren Aufschluss gab. Man liest nämlich auf 
mehreren Blättern O. P. D. C., welche Duchesne durch ein Blatt, 
das die Auferstehung vorstellt. ehedem im Cabinet Sykes, erklärt 
fand. Man liest da: DE OPUS PEREGRINI CEF- Schon Bartsch 
glaubte, dass die zuerst erwähnten beiden Signaturen den einen 
und denselben Künstler angehen, er fand aber den Namen des 
Stechers nicht angezeigt. Das CES- bedeutet der wahrscheinlichen 
Annahme nach Caesenatis, und so haben wir einen Peregrini 
von Cesena, und in den Blättern mit den Buchstaben O. P. D. 
C. ein Opus Pcregrini Da Cesenzn- 
Ein anderes Zeichen führte auf einen Taufnamen,_ der dem Pe- 
regrini von Cesena angehören könnte. Dieses, die Buchstaben 
SC oder SCOF in einem Täfelchen, gewöhnlich auf Blättern mit 
Arabesken, soll nach Duchesne im erstern Falle Stephanus 
Caesenas, im zweiten: Stephanus Caesenas Qpus Fecii; 
bedeuten.   
Bartsch bestimmt die Lebenszeit unsers Künstlers um 1511, weil 
diese Jahrzahl neben dem bekannten Buchstaben P. auf einem klei- 
nem Blatte steht, welches ein sitzendes liind vorstellt. Allein 
diess ist kein Niello, und in der Auffassung und Stichweise von 
den Werken des Goldschmieds Peregrini verschieden, so dass die 
Achnlichkeit des Monogrammes nichts entscheidet. Duchesne im- 
terscheidet daher zwei Künstler; einen Goldschmied, der gegen 
Ende des 15. Jahrhunderts lebte, und einen Iiupferstecher, der 
zu Anfang des folgenden arbeitete. Ticozzi (Sturia dei Lctterati 
e degli Artisti del dipartirnento della Piave I. 59) sprich! von die- 
sem letzteren unter dem Namen Pietro, der zu Cesio, einem Dorfe 
im Gebiete von Feltre geboren wurde, und um 1511 arbeitete.
        

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