Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767334
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Pellicot , 
Louis Alexis 
Ldon. 
 Pellizioni, 
Farbe, "unä äelbst wenn letztere blendend ist, fehlt es nicht m 
Ruhe und Harmonie. Im Jahre 1854 fanden wir eines in Hom le 
benden Malers Pelisier erwähnt, dieser ist aber sicher mit Pelli 
cier derselbe.  
Pelhcot, Louis Alexls Läon, Maler von Digne in Frankreich 
wurde 173? geboren, und zu Paris in der Schule Gudrinä zun 
Künstler herangebilclct. Er lebt noch gegenwärtig in jener Stadt 
wo man auf den Salons viele gute Bilder von ihm sah, Bildnisse 
 Genrestiicke, architektonische Ansichten und Landschaften, Gabe 
zählt mehrere derselben namentlich auf. 
Pellier, NlCOlElS Frangols, Bunstliebhaber, wurde 1782 in Bei 
SQUQUXI geboren, und von der Natun mit einem glücklichen Ta- 
 lente begabt, war er im Zeichnen sein eigener Lehrer. Endlicl" 
fing et auch an, in Kupfer zu radiren, und lieferte kleine lnncl. 
schaftliche Blätter, die zu den geistreiclien Dilcttantenarbeiten ge- 
zählt werden müssen. Sie sind mit einem Munogramme bezeich- 
net. Pellier starb schon 1804. Malpe spricht grosses Leidwesen 
über seinen Tod aus. 
Pcllier, Pierre Edme Louis, Maler zu Paris, bildete sich da- 
selbst in Ilegnaultis Schule, und machte da bald bedeutende Fort" 
schritte. Man sah schon 1300 bei Gelegenheit der Ausstellung im 
Musce imperial verschiedene Werke von ihm, und sofort auch bei 
verschiedenen andern Gelegenheiten. Es sind (liess historische Dar- 
stellungen, Genrcstiiclse und Bildnisse. Mehrere entlehnte er de: 
 griechischen Mythc und "Geschichte, etliche auch dem französischen 
Mittelalter. Das 12 Fuss hohe Bild Ludwig XIV. wurde auf de: 
 1;. Bibliothek aulgestellt. Im Museum zu Caen ist von ihm ein 
Gemälde mit Telemaelm in natürlicher Griissc. Dann malte er aus 
 Auftrag des Ministers des Innern einige Portraite der königlichen 
Familie. 
Pclliörc , 
Palliöre. 
Pellini, Andrea, Maler von Crcmona, wqr vermuthliclx Schüler 
von B. Campi, ist aber im Vaterland? wenlg bekannt. In S. Eu- 
storgio zu Mailand ist von ihm em Bxld der Iireuzabnelnnung von 
1595-   
Pelhm, Marc Antonio, MalervonPavia, wurde 1674geboren, und 
von T. Gaddi unterrichtet, bis er nachßologna sich begab, um 
hier, so wie später in Venedig die vorzuglichsten Werke der Ma- 
lerei zu studiren. In seinem Vaterlandß Sieht man viele historische 
Bilder von seiner Hand, die leidlich gezeichnet und gut colorii-t 
sind. Pellini hatte indessen das Lob eines vorzüglichen Künstlers, 
man muss aber bedenken, dass zu feiner Zeit die Kunst in Ver- 
fall war. Oretti lässt ihn 1760 in einem Alter von 101 Jahr ster- 
ben. 
PGHIZiOUI, Girolamo, genannt Crescini, war Maler und Ar- 
chilclgt, der um 1683 blühte. Er gab eine Meine Schrift über die 
Correclion des Po heraus. Seine Malereien faud man uxittel- 
mässig.  
        

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