Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767243
Pelham , 
Pellegrino. 
Pellegrini , 
5a 
7) Dr. Edmund, Bischof von London etc., nach Murrey, Oval 
mit dem Wappen 1724, ful. ' 
Pelham,  0-, Maler zu London, vielleicht der Sohn des Obigen, 
wurde um 1721 geboren. VV. Ward stach 1787 nach ihm ein grus- 
ses Blatt, welches die Rettung des kleinen lYluses aus dem Wasser 
vorstellt, schwarz und in Farben abgedruckt. 
kommt 
PCliSkY, BÜ-Pünin V0"; s. Palisky. Unter ersterem Namen 
sie öfter vor, so dass jenes der richtige zu seyn scheint. 
Pelisier , 
Pellicier. 
Pelissief, Iiupferstecher, dessen Basan erwähnt, untfzr- den_ Schüllem 
von Ph. le Bus. Er soll Vignetten und andere Buchtn'1.l8rden' go- 
stochen haben.  
Pclizzari, Giovanni BRÜSHI, Maler von Verona, nach Rossettiß. 
Angabe ein nüttelmüssiger Künstler, der aber duch fiir Kirchen 
 viele Bilder ausführte. 
Pellegrlnl, Pellßgrlno 1 Maler und Architekt, behanntcr unter dem 
Namen Pellegrino Tibaldi, oder Pellegrinn di Tibaldo 
de' Pellegrini, auch Pellegrino da Bologna genannt, weil 
er da 1527 geboren wurde. Sein Vater 'l'ibaldo war aus Valdelsa 
im Mailäudischen, und liess sich als Maurcrmeister in Bologna 
nieder, der Sohn aber liebte die Bunst leidenschaftlich. und trach- 
tete daher sehnlichst, sich über das Handwerk zu erheben. Man 
glaubt, dass ihm B. Ramenghi den ersten Unterricht ertheilt habe. 
weil seine früheren Bilder (im Speisesaal S. Michele in Bosco) in 
der Weise jenes Meisters behandelt sind, gewiss ist aber, dass Pel- 
legrino 1547 nach Rom sich begab, um. wie Einige behaupten, die 
Schule des Pierin del Vaga zu besuchen. Allein Meister Pierin 
starb in demselben Jahre, und so konnte, gesetzt auch, dass er 
den del Vage noch am Leben getroffen hat, der Unterricht nur 
sehr hurz seyxi. Er musste sich daher nach andern Vorbildern in 
der Malerei umsehen, die er zuniiehst in den Werken des Michet 
Angele fand, aber er suchte lYIichcl Angela's gewaltige Kraft durch 
Anmuth zu mildern. Auch er zeichnete und malte in einem küh- 
nen Style, strebte nach Grossheit der Form, schuf aber Gestalten, 
die durch schlichte Anmuth und den Ausdruck eines innigen Ge- 
fühls das Gcmiith einnehmen. Tihaldi war kann: drei und zwan- 
zig Jahre alt, als er zu Rum im YVetteifer mit_S. da Sermoneta 
und J. del Conte in S. Lotluvicc) de' Francesnzu Ruin meh- 
rere Bilder malte, und den Sieg errang. Doch weit entfernt, V91" 
trauen zu gewinnen, verlor er vielmehr den lWuth und den Glau- 
ben, je in der Malerei etwas Vorzügliches leisten zu können, und 
fasste den jämmerlichen Entschluss, Sich auszuhungern. In die- 
ser seiner Verzweiflung rieth ihm U. Uascherixio. von solchen Pos- 
sen abzulassen, und lieber die Architektur zu studiren, wozu Ti- 
baldi ohnehin grosse Neigung hatte. Der Cardinal Gio. Puggi gab 
ihn nach einiger Zeit auch wieder der Malerei, indem er den 
Künstler nach Bologna schichte. um in seinem Pallaste, dem spa- 
 teren Locale der Ahademia Clcmentina, die Geschichte des Ulysses 
Zu malen. Er schmiiclstra dasclbst aus Auftrag dieses Prälaten 
die Cnpelle des heil. Jakob, des Augustiners. die ebenfalls nach 
dem Plane des Malers erbuut ward, und diese Bilder, die Predigt
        

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