Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772204
Potters , 
J ustus. 
Poucke , 
Carl 
551 
sammengesetzter Pries, welchen Nolpe nach Pottefs Zeichnung ge- 
stochen hat, nämlich die grossc Cavalcade oder der ritterliche Ein- 
zug- der ßöxligin Maria Henriette von_Englaucl den 29. Mai 1642 
in Amsterdam, eingeführt von den Bürgermeistern und der ßüp- 
gerreiterei von Amsterdam.  
Das Todesjahr dieses Künstlers ist nicht bekannt. 
Futters: Justus, Maler und Schüler von Rubens, wircl von Gua- 
rienti erwähnt. Nach der Angabe dieses Schriftstellers malte But- 
ters Bildnisse, copirte aber noch besser die Werke seines Meisters. 
Eines seiner Bilder soll mit der Jalirznhl 1645 und mit dem Namen 
bezeichnet seyn. Dieser Futters stand im Dienste des Grussherzogs 
von Florenz. 
Pßltßy, Jan, Maler, wurde 1615 zu Harlem geboren, wie man nach 
der Zeichnung von seinem eigenhündigen Bildnisse weiss. Im Jüllre 
1631 reiste er nach England, wo seine Spur verschwindet. Pottey 
malte Historien und wahrscheinlich auch Bildnisse. 
Püttmair; Nq Maler. der zu Anfang des 17. Jahrhunderts zu Mün- 
chen im Solde des Herzogs Nlaximilianxstand. Seiner wird in den 
Akten der Münchner Zunft erwähnt. Er selbst war nicht zünftig. 
Pßtuyl, HßÜdFll-i, Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt 
sind. Er malte- in der VVeise Teniers Bauerngesellschaften und 
ähnliche Darstellungen. In den Catnlogexx der Sammlungen von 
Hort und Terwesten werden solche Bilder von ihm erwähnt. In 
anderen soll er den G. Dow nachgeahmt haben. 
Dann haben wir auch ein Blatt, welches P. Nolpe oder Danckerts 
nach ihm gestochen hat. Er stellt einen alten, stehenden Bauer 
vor, in der einen Hand den Stock, in der anderen einen Becher 
haltend, 8. Vielleicht ist clris Original von ihm selbst; es gibt näm- 
lich auch eine Copie davon. 
J 
IOUCRO, Carl 3'811; Bildhauer, wurde 1740 zu Dixmunde in West- 
flandern geboren, und da er schon in früher Jugend mit Vorliebe 
in Wachs und Ton bildete, so ermangelten seine Angehörigen nicht. 
ihm auf der Akademie der Kiinste in Brügge jene Richtung zu ge- 
ben, in welcher er in der Folge zum lluhme gelangte. Von Brügge 
begab er sich zur weiteren Ausbildung nach Paris, und nach eini- 
 ger Zeit ging er zu gleichem Zwecke nach Italien. In Rom fer- 
tigte Poucke fiir das Hospitium St. Julian der Flammliinder eine 
Gruppe, welche die heil. Jungfrau vorstellt, wie sie dem Heiligen 
das Pilgerkleid reicht, ein gerühmtes Werk, welches durch Lun- 
singÄs Stich bekannt ist. Hier berief ihn Ferdinand IV. nach Nea- 
pel, um die Büsten des Königs und_der Iiünigixi, dann dreier 
königlichen Kinder zu fertigen, und diese Portraite gelangen ihm 
so wohl, dass er sie für die Kaiserin Maria Theresia wiederholen 
musste. Nach seiner Rückkehr gewann er das Zutrauen des Prin- 
zen Carl von Lothringen, und liess sich zu Gent nieder, wo man 
in Iiirchen viele Bildwerke von ihm findet. In der St. Jakobs- 
Birehe dieser Stadt sind die Apostel, mehrere Basreliels und das 
Monument des Anatomen Palfyn von seiner Hand, und in der Ca- 
thedrale die colossalen StatuenSt. Peter's und Paul's, so wie das 
Mausoleum des Bischofs von Eersel in grandiosem Style. In der 
Cathedrale zu Ypem ist eine schöne Statue der Hoffnung, die letzte
        

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